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#Wohnungslosenunterkunft
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Hockenheim: Umzug in den Auchtergrund ist geglückt
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Hockenheim: Umzug in den Auchtergrund ist geglückt In der Sitzung des Sozialausschusses der Stadt Hockenheim am 7. Juli zeigte sich erneut, wie eng abgestimmt die Zusammenarbeit des Deut-schen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Mannheim mit der Stadtverwaltung Hockenheim ist. Aus aktuellem Anlass konnten während der Sitzung die Verantwortlichen des DRK einen Rückblick auf ihre Arbeit im Bereich Streetwork und der Wohnungslosenarbeit im Jahr 2021 geben sowie einen Ausblick auf die neue Ära im Quartier Auchtergrund gewähren. Seit circa acht Wochen ersetzt die neue Wohnungslosenunterkunft mit 30 Plätzen die Unterkunft im Hofweg. Zusätzlich sorgen Beratungsräume und ein Tages-treff für strukturgebende und inklusive Angebote im Quartier. Der Rückblick des DRK auf das Jahr 2021 zeigt, wie komplex und vielschichtig die Problematik von wohnungslosen Menschen für ihre Wohnungslosigkeit ist. Aufzuzählen sind hier Eigenbedarfskündi-gungen der Vermieter, Mietschulden, Umsetzung von Geflüchteten aus anderen Unterkünften, Einweisungen von Haftentlassenen, Jobverlust, Todesfälle oder Krankheiten von Familienmitgliedern und damit verbundene unstemmbare Mietkosten. Insgesamt 21 Menschen mit durchmischtem Alters- und Migrationshintergrund lebten vergangenes Jahr in der Unterkunft im Hofweg, die Mehrzahl davon schon mehr als drei Jahre. Durchschnittlich 10-20 individu-elle und bedarfsorientierte Beratungen pro Woche wurden in Ho-ckenheim durch Simon Massoth, den aufsuchenden Sozialarbeiter des DRK durchgeführt – die Schwerpunkte sind hier Vermittlung von Arbeit und Wohnraum gewesen, stets mit Einbezug lokaler Ko-operations- und Netzwerk-partnern wie der Arbeitsagentur, gesetzlichen Betreuenden oder Maßnahmen- und Bildungsträgern. „Die Ar-beit mit unseren Klienten, die oftmals seit Jahren keinen eigenen, festen Wohnsitz haben und sich in prekären Situationen befinden ist herausfordernd und anspruchsvoll, jedoch zeigen sich regelmäßig auch Erfolge in unserer ganzheitlichen Beratung und Betreuung“, berichtet Markus Unterländer, Leiter des DRK-Quartier Auchter-grund. 2021 konnten zwei Personen in eine Vollzeitstelle und zwei Personen in eine Teilzeitstelle vermittelt werden, ebenso konnten sieben obdachlose Menschen in eigene Wohnungen ziehen. Desgleichen engagiert arbeitete das DRK im Bereich der aufsuchenden Kinder- Jugendsozialarbeit (Streetwork) in Hockenheim. Dauerhaft und zuverlässig war hier Andreas Ledderhose als Streetworker ak-tiv und konnte erfolgreich in Konfliktsituationen vermitteln, tragfä-hige Beziehungen zu den jungen Menschen aufbauen, Einzelfallhilfe leisten oder Deeskalationsstrategien entwickeln. „Die 2021 pandemiebedingt ausgefallenen Präsenzveranstaltungen und strukturgebenden Angebote werden nun in den freundlichen und modernen Räumlichkeiten des DRK-Quartier Auchtergrund nachgeholt und intensiviert“, berichtet Christiane Springer, Geschäftsführerin DRK. Hier fanden in den letzten Wochen bereits die ersten Veranstaltungen im Bereich Arbeitsmarkt und Zeitmanagement statt. Das aktuelle Feedback nach dem herausfordernden Einzug in die Wohnungslosenunterkunft im Auchtergrund fiel seitens des DRK ebenfalls sehr positiv aus. Das gemütliche und moderne Wohnum-feld sowie die engmaschige und ganzheitliche Betreuung sowie Begleitung in der Unterkunft werden sehr gut und dankbar angenommen. Oberbürgermeister Marcus Zeitler betonte am Ende des Rück- und Ausblickes: „Wir als Kommune sehen, wie wichtig es ist wohnungs-lose und obdachlose Menschen in Hockenheim zu unterstützen und stehen voll und ganz hinter diesem Thema. Mit den neuen Einrich-tungen und Angeboten im Auchtergrund sind wir auf dem richtigen Weg.“ Foto: Stadtverwaltung Hockenheim Auf den Weg gebracht: Markus Unterländer (DRK Mannheim), Marcus Zeit-ler (Oberbürgermeister Hockenheim), Christiane Springer (DRK Mannheim) und Thomas Jakob-Lichtenberg (Bürgermeister Hockenheim) halten den Geschäftsbericht des Jahres 2021 in den Händen. Lesen Sie den ganzen Artikel
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