Visit Blog
Explore Tumblr blogs with no restrictions, modern design and the best experience.
#abergläubisch
coffeebreakfastandmore · a month ago
Text
Passt auf ... Es ist die Nacht der Hexen 🧙‍♀️🧹🎆🔮 Hexen auf ihren Besen unterwegs
Tumblr media
Tumblr media
1 note · View note
akademanie · 15 days ago
Text
Nationalbibliothek, wir kommen!
Gleich zwei Antworten hatte Umberto Eco parat, wenn man ihn fragte, ob er die Bücher in seinen Bibliotheken alle gelesen hatte. Nämlich: «Nein, es sind nur die, die ich bis nächste Woche lesen muss.» Und: «Ich habe Keines gelesen. Warum sollte ich sie sonst hier aufbewahren?»
Eine Aufgabe der Schweizerischen Nationalbibliothek ist genau das: Das Aufbewahren und Konservieren von Schriftstücken. Oder wie es auf der Website heisst: «Die Schweizerische Nationalbibliothek sammelt, erschliesst, erhält und vermittelt Informationen über die Schweiz.» Dass wir von der Nationalbibliothek nun angefragt wurden, zwei unserer Buchprojekte dem Bestand zu überlassen, ist uns Ehre und Freude gleichermassen – und so sind die beiden Bücher per Post auf dem Weg nach Bern. 🥳
Tumblr media
Über die Bücher
Die «Encyclopaedia Fantastica» versammelt phantastische Familienangelegenheiten, will heissen: In ihr finden sich Illustrationen und Lexikoneinträge zu den verschiedensten Gestalten, Wesen und Sprüchen, die seit vielen Jahren in der Familie zum Standardrepertoire gehören. ISBN: 978-3-033-08288-5
Zu «Das ist Kunst!» haben wir geschrieben: «Warum ein Buch? Und warum ein Buch mit Tautogrammen? Ganz einfach: Weil wirs können. Und weils Spass macht. Die Tautogramme sollen anregen zum Schmunzeln, aber auch zum Weiterdenken: Was ist genau gemeint? Warum ist es gemeint? Und ist es überhaupt möglich, von einem einzelnen Buchstaben ausgehend eine ganze Geschichte zu erzählen? Soviel vorweg: Ist es, aber nicht ohne Einschränkungen und gleichzeitig nicht ohne grösstmögliche Freiheit.» ISBN: 978-3-033-07638-9
Auszug aus der Encyclopaedia Fantastica: Bogomil
Begriffsklärung Der Hausgeist Bogomil ist ein liebenswerter, etwas schelmischer Mitbewohner, der mit Menschen unter einem Dach wohnt.
Merkmale Der Hausgeist Bogomil ist ein familientreuer Schutzgeist, das heisst er bleibt stets mit den gleichen Menschen zusammen. Bisher hat noch kein Mensch den Hausgeist zu Gesicht bekommen. Die Abbildung (als Gespenst) auf der linken Seite lehnt an historische Darstellungen des Hausgeistes an. Man ging lange davon aus, dass sich Haus- und andere Geister in Bettlaken kleideten. Heute herrscht allerdings Einigkeit darüber, dass Geistwesen grundsätzlich unsichtbar sind. Die Vorstellung vom Bettlaken, ist auf die schweren Vorhänge in den alten Burgen (und deren bisweilen äusserst abergläubische Bewohner) zurückzuführen. So haben sich die Vorhänge in kaum merkbaren Luftzügen bewegt, der Burg damit eine unheimliche Atmosphäre verliehen und die schreckhaften Burgbewohner verängstigt.
Tumblr media
Auszug aus Das ist Kunst!
«C»halbsbrodworscht Chefs choched Chlöpfer, Chabis, Cholrabi, Chalbsbrodworscht. Chreis-Cheib-Chunde chömed, cheredi. «Chäs-Chnöpfli, Chäsgipfeli – choge chalt!» chreied Chunde, cheibe Chefs chalbered. Chemifeger chunt, chlotzt chum, chafled, chiflet: «Chäs-Chüechli choge chnuschprig! » Chefs chäräd: «Chemifeger! Cherum!» Chemifeger chnorzet: «Chnuschtis, Chäs-Chlumpe chocheder. Chrüzsatan!» Chefs chüüchäd. Chemifeger chertum. Chrampfendi Chefs choched chlobigi Chäs-Chalbs-Choscht – Chranki Cheibe chlaued Chläpf, Chaschper-Cops chillets.
Tumblr media
Haben wollen?
Die Bücher sind im Rahmen des Schreibprojekts «Edition Unik» entstanden und können erworben werden. Sie sind in der Schweiz gedruckt und in Leinen gebunden. Da sie «customized» sind, also auf individuellen Wunsch angefertigt werden und nicht in grösserer Auflage erscheinen, ist der Stückpreis nicht mit der Wühlkistenware im Supermarkt vergleichbar. Der etwas höhere Preis lohnt sich aber durchaus.
Der langen Rede kurzer Sinn: Melden Sie sich bei Interesse! literatour@thurweb.ch
1 note · View note
caymanbloggt · a month ago
Text
Tumblr media
CaymanBloggt > Eine Demostunde mit: > Resident Evil VILLAGE > Horror
Tumblr media
——————————————————————————
Erster Akt vor der Action
Das bekloppte alte Weib hat das Tor hinter sich zugezogen und hat dabei lauthals gelacht und gesungen, das alte Waschweib, komplett verrückt die Alte, aber leider hat sie mit allem, wie immer höchstwahrscheinlich vollkommen Recht...
Cayman und der Kameramann machen sich jedenfalls keinerlei Illusionen darüber, was ihnen hier in diesem nun verlassenen und von Monstern und Mutanten verseuchten Teil des Dorfes erwarten wird...
Noch ist es still, totenstill...
Der Gesang einiger Dorfbewohner ist zu hören, nicht laut, aber wahrnehmbar, einige Krähen in den Bäumen krächzen, eine düstere, bedrohliche Idylle ist es, die hier vorherrscht...
Der Schnee ist schon etwas älter, der Boden dort, wo die Bewohner immer wieder entlangliefen matschig und dunkelbraun, der Schnee selber schon mehrfach angetaut und wieder gefroren, die Luft sie ist kalt und feucht zugleich, es riecht nach Kaminrauch, feuchter Erde und Moder...
Cayman geht noch einmal die spärliche Ausrüstung durch, der Kameramann tut dies ebenfalls...
Cayman sagt: „Okay! Ich habe zwei vollautomatische Waffe mit zwanzig Schuss! Ich habe ein kleines Taschenmesser, eine grüne Pflanze und so einen komischen Schlüssel mit dem ich noch nichts anfangen kann! Und was hast du?“
Der Kameramann antwortet: „Öööhm... Auch ein Messer, meine wasserdichte Actioncam mit der ich alles filmen werde, eine rolle Tesafilm und vier Euro und zweiundfünfzig Cent!“
Cayman freut sich: „Super! Das ist mehr als wir brauchen werden! Und immer dran denken... Erst ein paar schlappe Rätsel lösen, viel dumm herumlaufen, dann ein paar Monster killen, dann ein paar Dialoge mit den Einheimischen und dann ACTION!!! ACTION!!! UND VERDAMMTNOCHMAL NOCH MEHR ACTION!!!! FEUER!!! ZERSTÖRUNG!!! MIT EINEM AUTO DURCH MEHRERE HAUSWÄNDE BRETTERN!!!!! UND DANN NOCH MEHR ACTION!!! ISS DAS KLAR?!?!?!“
Der Kameramann fragt: „Ja schon klar, aber was ist denn mit den Einheimischen? Also mit den Dorfbewohnern? Sind die denn haftpflichtversichert oder so? Wenn wir hier die Holzhütten alle abfackeln und zerlegen, das wird doch bestimmt teuer? Oder nicht? Und haben wir überhaupt eine Drehgenehmigung?“
Cayman lädt seine Waffe durch: „Scheiß doch auf Drehgenehmigung und Versicherungen! Wir kämpfen hier gegen das Böse und dafür, irgend ein Mädchen aus diesem Vampirschloss da drüben zu holen! Aber dafür müssen wir erst mal Rätsel lösen und Sachen abfackeln und möglichst viel zerstören! Also deshalb frage ich... BIST DU BEREIT?!“
Der Kameramann schaut sich noch einmal um...
Der Gesang der Dorfbewohner hinter dem Tor ist nun etwas lauter und intensiver als zuvor, als würden sie ahnen, dass spätestens in einer Dreiviertelstunde hier die Post abgeht...
Als dem Kameramann keinerlei Zweifel und Fragen mehr einfallen, zuckt er mit den Schultern und sagt: „Okay, na dann gehen wir los! Und keine Sorge! Ich habe Pflaster und Sagrotan dabei! Das hilft immer! Nen Bekannter von mir hat mit der Brühe mal nen ganzen Lada in der Badewanne aufgelöst! Richtig effektiv das Zeuch!“
Cayman sagt erfreut: „Na dann sind wir ja gegen und für alles gewappnet! Auf geht`s!“
Eine Demostunde mit...
Dieses Mal:
Tumblr media
RESIDENT EVIL VILLAGE Demo (Dorf)
Für XBOX ONE
„Action, Explosionen und Monster“
Nach der „Familie im Brennpunkt“ nun also die übergroße Vampirfrau
Gerade haben wir noch bei der Familie Baker mit am Tisch gesessen und uns ihren sozialen Verfall angesehen, vor der schlechten Kochkunst von Misses Baker geekelt und uns außerdem gefragt, wo sich das Kamerateam von RTL2 wohl gerade versteckt, wurden von weniger grässlichen, schwarzen Schleimmonstern gejagt, haben uns mit der sperrigen Steuerung unseres Helden herumgeschlagen, haben auch ab und zu mal gespeichert, waren meistens eher ein bisschen belustigt, als wirklich begruselt und haben über das dann leider immer absurder und dümmer werdende Ende vielleicht den Kopf geschüttelt (Ich zumindest) und dann war es auch schon wieder vorbei, das Survival-Horror-Rätsel-Shooterabenteuer.
Aber immer, wenn Resi Evil 7 mal wieder so richtig mit vor allem seinen Gameplaymechaniken genervt hat, dann kam jedoch wenig später auch immer wieder etwas, das einenfür das eben Erlittene dann auch wieder ausreichend entschädigt hat. Womit das Spiel es immer doch irgendwie zumindest hinbekommen hat, dass man ihm nie länger als fünf Minuten böse sein konnte...
Ja, ich hatte und habe ziemlich viel an dem Vorgänger auszusetzen, aber auch mindestens genausoviel positiv in Erinnerung behalten und kann somit vieles loben, selbst wenn so grundlegendes Zeugs wie die Steuerung, die Gegner-KI oder auch das Ende der Story eher nicht dazu gehören. „Biohazard“ war auf der einen Seite ein ziemlich beschissenes und nerviges, aber auf der anderen Seite dann ein ebenfalls sehr lustiges und unterhaltsames Spiel mit vielen, bisweilen ulkigen Ideen und keiner allzu schlechten Story.
Nun aber, da steht also der Nachfolger in den Startlöchern und nachdem das Spielejahr 2020 FÜR MICH mehr als mau war, ich mir bis heute überhaupt nur einen einzigen Titel vom letzten Jahr gekauft habe, weil mich alles andere nicht die Bohne interessiert hat... Kommen 2021 also nun ENDLICH mal wieder einige vernünftige Sachen raus! Und Resi Evil „Das Dorf“ ist das erste dieser Gattung. Wirklich angesprochen war ich schon früh, vor allem von dem atmosphärischen Setting und den Monstern, der Bösewichtin und der Tatsache, dass die Geschichte vom Vorgänger also nun weitererzählt wird. Und hey! WIR HABEN EINE ZWEI KILOMETER GROßE VAMPIRFRAU MIT MORDS-OBERWEITE ALS OBERSCHURKIN! DAS MUSS DOCH EINFACH GUT WERDEN!
Tumblr media
Zwar dachten sich die Designer dieser Figur offenbar ernsthaft, dass die Dame die werte Spielerschaft in Grund und Boden gruselt, doch die vor allen Dingen männliche Gamergemeinde war stattdessen sofort drauf und dran, der Tante noch vor Release des Spiels einen Heiratsantrag zu machen oder auf ihr das „Motorboat“ machen zu wollen... Drücken wir es mal auf diese Weise aus. Das Internet jedenfalls ist voll von Memes, welche also in die exakt andere Richtung gehen, als jene, in welche die Macher es wohl gerne gehabt hätten.
Na hat also marketingtechnisch schon mal super geklappt!
Andererseits ist das aber vielleicht auch ganz gut so, denn schon die Baker-Family hat immer mal wieder für Lacher, anstatt für Grusel gesorgt und genau so absurd scheint es also weiter zu gehen. Zumal die Entwickler ja mittlerweile darauf bestehen:
„WIR WOLLEN SPIELER NICHT PERMANENT IN ANGST VERSETZEN!“
Tumblr media
Weil euch das ja im Vorgänger schon so super gelungen ist...
Die einstündige Demo jedenfalls, bei welcher die PC-Gemeinde bereits herausgefunden hat, wie man die Spielzeit immer wieder auf 0 zurückdreht, weil jemand bei Capcom gepennt hat... Äh... Ja also auch die Demo hat auf der einen Seite so ihre Designschnitzer, gibt dem Spieler aber auf der anderen Seite ebenfalls wieder sehr viel zurück. Also alles wie gehabt im Resident-Evil-Universum. Warum sollte der Nachfolger, welcher schon in der Demo dieselben Mechaniken verwendet, sich also überhaupt groß von seinem Vorgänger unterscheiden?.
Ja gut, dachte man sich bei CAPCOM und dann weiter, dass man doch noch viel mehr ACTION!! UND BALLERN!!!! UND EXPLOSIONEN!!!!! UND SON ZEUGS!!!!“ einbauen könnte, ist vielleicht in der Tat nicht die schlechteste Idee! Oder eben doch! Wir werden sehen!
Tumblr media
Tumblr media
Aber bleiben wir mal bei der Demo...
Entscheiden muss man sich entweder zwischen dem Dorf, also einem kleinen Abschnitt davon und dem Schloss der werten, zwanzigtausend Meter großen Vampirfrau. Ich habe mich für das Dorf entschieden, normaler Schwierigkeitsgrad und war am Ende noch schnell genug fertig, um mich ein paar Minuten lang zumindest in den Gemächern der Vampirbaronin, (deren Namen ich mich weigere zu schreiben oder auszusprechen) umsehen.
Und finaly also , da war schon die Demo ein typisches, modernes Resident-Evil-Erlebnis.
Halt nur mit viel mehr ACTION!!!!!! UND FEUER!!! UND ZERSTÖRUNG!!!!! UND BÄÄÄMMMM!!!!111!
Dabei fing das Ganze so, ja beinahe schon „idyllisch“ an.
Den Horror wie auch die Kirche mal im Dorf lassen (Wäre schön gewesen)
Die Grundlage für atmosphärischen Horror könnte man nicht besser legen: Ein verdrecktes, kleines, zivilisatorisch noch halb im Mittelalter liegendes Holzhüttendorf irgendwo in Russland, Polen oder sonstwo, mitten im Winter und die Bevölkerung ist extrem abergläubisch... Und das zurecht!
Ja so fangen Gruselgeschichten und auch Filme oder Serien an, welche einen als Konsumenten dann noch Monate später bis in den Schlaf verfolgen, der Trick besteht nun nur noch darin, diese Grundstimmung, welche dieses Setting von Natur aus besitzt, so anzuwenden, dass man das perfekte Horrorerlebnis bieten kann.
Tumblr media
Tumblr media
Tumblr media
Bei CAPCOM aber dachte man sich offensichtlich „Grusel ist schon gut, aber „ACTION!!!! ist noch besser!” Weshalb schon die zu beginn so tief-atmosphärische Stimmung irgendwann dann einfach mal gegen den neuesten Teil von „Stirb langsam“ ausgetauscht wird und man als Bruce Willis von einer Katastrophe, einer Explosion, einer Flammenwand und einem Crash zum nächsten stolpert, bis man schließlich fluchend aus den Trümmern geklettert kommt, sich kurz den Staub von der Kleidung klopft und dann weitermacht, als wäre nichts gewesen. Denn nur echte Actionhelden stechen Werwolfmutanten-Monster mit einem Messer ab, auch dann wenn die Biester einen übergroßen Vorschlaghammer mit Spikes dran in den Händen halten und ihren Opfern mit bloßen Zähnen die Eingeweide rausreißen!.
Tumblr media
Tumblr media
WIR SIND BRUCE WILLIS, DIE BRÜDER AUS „SUPERNATURAL“, CHUCK NORRIS UND JOHNNY CAGE IN EINER PERSON! Auch im Schwierigkeitsgrad „Normal“ und verteilen gegen die Ausgeburten der Hölle somit auch schon mal „Taschenmesser-Fatalitys“. Im ersten Moment glaubte ich, dass es sich dabei um einen Bug oder sowas handeln muss.
Aber bleiben wir mal beim Anfang des Spiels, als noch jeder Stein auf dem anderen steht, denn die Grundstimmung ist erst einmal super! Die Grafik hat Einbußen, na klar! Last-Gen und so! Vor allem größere Flächen auf dem Boden wirken manchmal ziemlich schwammig, aber vielleicht wird das in der Vollversion nicht mehr da sein. Sonst jedoch, haben wir die typische Grafik, welche auch schon bei den Bakers fast alles wunderbar dargestellt hat, wenn auch die ganz feinen Details immer mal wieder nachladen müssen, was das Spiel aber auch hier wieder so unauffällig wie nur möglich praktiziert. Dass Fußschritte auf Matsch, Schnee, Schotter oder Holzboden grundsätzlich so klingen, als würde man über trockenen Beton laufen, wird hoffentlich in der Vollversion ebenfalls nicht mehr vorhanden sein. Aber nett, dass sie daran gedacht haben, dass man im Schnee Fußabdrücke hinterlässt, wobei es merkwürdig ist, dass man seine Beine und Füße nicht sehen kann, obwohl diese vorhanden sind.
Tumblr media
Die Lichteffekte sind okay, allerdings ist das Spiel in den vorgegebenen Standarteinstellungen, welche das Spiel empfehlt sichtlich zu dunkel, zumindest stellenweise.
Insgesamt machte das Außenareal also schon mal einen deutlich besseren Eindruck, als noch jene im Vorgänger und an sich HÄTTE man nun auch genau damit weiterarbeiten können, um Stimmung und auch den ein oder anderen, passend platzierten Gruseleffekt und Kampf einbauen zu könne. Und ab und zu kommen zumindest auch eben genau solche Gruseleffekte zum Zuge. Beispielsweise als ich mich durch eines der Häuser bewege, ist auf einmal ein kurzes, aber hörbares Knarren zu hören, sofort erschreckt man innerlich und vermutet Werwölfe oder sonstetwas. Doch da ist nichts, man bleibt stehen, man horcht und schaut sich um, drückt noch einmal die Nachladen-Taste, sicher ist sicher. Da aber weiter nichts passiert, muss man irgendwann ja wieder vor die Tür! Und in der beinahe schon paranoiden Annahme, dass mich mit dem Öffnen der Tür ganz bestimmt gleich ein Monster oder irgendwas anderes in Empfang nimmt, drücke ich sie immer nur millimeterweise auf.
Tumblr media
Tumblr media
Tumblr media
Doch da ist nichts, stattdessen ein seltsamer Grafikeffekt, welcher dafür sorgt, dass es für wenige Momente draußen so wirkt, als würde gerade die Morgensonne mit einem leichten lila-rosa-orange-Ton aufgehen, dieser verschwindet aber nach ebenso wenigen Augenblicken wieder. Vermutlich soll dies die Gewöhnung der Augen des Protagonisten an die verschiedenen Lichtverhältnisse darstellen.
In einem anderen kleinen Häuschen ist es fast stockdunkel, auf dem Bett liegt eine Decke so zusammengeknüllt, dass man auf den ersten Blick jemanden darunter liegen sieht. An den Fenstern hat sich Feuchtigkeit gesammelt, weil im Innern nicht geheizt wurde, von Weitem sieht dieser sehr einfach gemachte Effekt sehr gut aus, von Nahem erkennt man dann allerdings, dass es sich dabei eigentlich nur um hellgraue Pixel handelt, welche an die Fensterscheibe geklebt und so halb transparent gemacht wurden. Beeindruckend fand ich es aber eben genau deshalb, weil es so einfach, aber doch effektiv funktioniert.
Tumblr media
Ein Detail... DAS DETAIL, welches mir am Ende am meisten von dieser Demo in Erinnerung geblieben ist. Nicht die Handlung, die Dialoge oder etwas anderes, sondern die beschlagenen Fenster in einem der verlassenen Häuser.
Das sagt ja schon mal einiges über das Spiel aus, gell?
Und nun könnte man, hätte man können so weiterarbeiten... Ähm... KÖNNEN!!! - Wären die Macher bei CAPCOM dann nicht irgendwann auf die Idee gekommen, aus dem Spiel und der Story offensichtlich einen total überdrehten Actionfilm zu machen, in dem alle zwanzig Sekunden irgendwas entweder in Flammen aufgehen muss, explodiert, jemand ballern muss oder aber man mit einem fucking Auto durch ein fucking Haus brettert!
Eben saß man noch mit sehr einfachen aber guten Menschen im Dunkeln um einen Tisch, fürchtete sich vor den Monstern da draußen, betete und sang händehaltend ein Lied... Und keine halbe Minute später steht alles in Flammen, fällt alles außeinander, fliegt einem die halbe Inneneinrichtung um die Ohren und rast man eben mit einem Auto durch mehrere Hauswände, bleibt stecken, muss aus dem Autowrack klettern, wird erneut von einem Monster angegriffen, muss dabei zusehen wie sich die Begleiterin, welche man erst seit fünf Minuten kennt, zum Wohle des Spielers mehr oder weniger opfert... Nur um dann zu beobachten, wie sie und das Monster, welches mal ihr Vater war in die Tiefe stürzen und kurz vor dem Aufprall in die todbringenden Flammen unter ihnen....
Einfach despawnt werden! PLOPP! UND WEG WAREN DIE BEIDEN!.
Tumblr media
Tumblr media
Tumblr media
Cooler Rückspiegel, da kann man bestimmt viel mit anfangen beim Rückwärtseinparken...
Tumblr media
Der gute Ethan Winters klettert aus dem Dachbodenfenster, hinter ihm fackelt gerade das Haus ab, in dem ich glaube... Fünf oder sechs Menschen schneller als es der Story gut tut, ihr Leben gelassen haben und er schimpft:
„SO EINE SCHEISSE! GEHT DAS ALLES WIEDER VON VORNE LOS!“.
Halt ein typischer Tag im Leben eines Actionhelden, ein typisches Resident-Evil-Erlebnis!
Stimmung und so!
Ständig vor irgendwelchen verschlossenen Türen stehen
Die Demo hat einen Designschnitzer, welcher recht schnell sehr nervig wird: Man steht andauernd vor irgendwelchen verschlossenen Türen!
Und das Spiel gibt sich nicht damit ab, dem Spieler zu sagen, ob diese Tür nun zu ist, weil man erst etwas dafür tun muss ODER aber ob sie halt zu ist, weil man noch nicht die Vollversion spielt. Also ruckelt man an diesen Türen und Toren, bekommt aber nicht immer oder gar kein Feedback darüber, was nun Sache ist und sucht weiter das Level ab und verschwendet Spielzeit damit (Die ja abläuft), nach Schlüsseln und so weiter zu suchen, die es gar nicht gibt.
Tumblr media
Viel Spaß beim Suchen...
Auch die geheimnisvolle Schublade in dem Häuschen mit den beschlagenen Fenstern lässt sich nur mit einem Dietrich „leicht öffnen“. Wo aber man diesen herbekommt und ob überhaupt, das sagt einem das Spiel nicht. Allerdings scheint der Inhalt der Schublade eh keinerlei Wert zu besitzen, da man auch ohne bis zum Ende kommt.
Diese Unlogik geht aber noch eine ganze Ecke weiter.
Denn Ethan Winters, der Mann, der eben noch im normalen Schwierigkeitsgrad zwei Werwolf-Zombie-Mutanten-Monster-Dinger mit dem Taschenmesser abgeschlachtet hat und selbst aus den lebensgefährlichsten Situationen immer irgendwie herauskommt, kann weder springen, noch schnell rennen und schon mal gar nicht klettern, oder mal eben einen morschen Holzzaun einreißen, welche einem im Dorf-Level immer mal wieder den Weg versperren. Vielleicht über diese eine Mauer neben dem verschlossenen Tor klettern? Weil diese ihm nur bis zum Kinn reicht? Pfffffhhhhttt!!!.
Tumblr media
Immerhin geht schon mal der Fotomodus
Die Sache mit den verschlossenen Türen und Toren sorgte dann auch dafür, dass ich einige, wertvolle Zeit herumirrte und nicht wusste, was ich denn nun tun soll, ob ich was übersehen haben könnte und was nun überhaupt Sache ist. Das Spiel sagte es mir ja nicht. Ich wusste, dass ich diese zwei Scheiben für die Tür zum Schloss sammeln musste, eine hatte ich, die zweite konnte ich nicht finden. Irgendwann dann, zufällig lief ich durch ein offenes Tor und fand mich im nächsten Levelbereich wieder. Also dort, wo mir dann die beiden Werwolf-Zombie-Mutanten-Monster-Viecher ins Messer „gelaufen“ sind.
Die zweite Scheibe für die Tür findet man dann aber erst, wenn man eine Runde „Stirb langsam“ mit Action, Feuer, Monstern, Explosionen und noch mehr Action hinter sich gebracht hat.
Zum Schluss war mein Gedanke: „Dieses sehr düstere, verwunschene, winterliche Setting und dann diese hirnlose Action am Rande zur atomaren Kernschmelze – DAS BEIßT SICH DOCH!“.
FAZIT
Auch dieses Spiel wird in der Vollversion wieder die alten Stärken und Schwächen haben
Resident Evil wird Resident Evil bleiben, vor allem technisch. Dass CAPCOM sich nun dazu entschieden hat, mehr auf hirnlose Action und Bombast zu setzen und weniger auf klaustrophobische Stimmung, angsteinflößende Figuren und Situationen, in denen man echt in der Patsche sitzt und nun mehr dazu übergeht, einfach alles in die Luft zu jagen... Das KANN, wenn es gut gemacht ist ein super Erlebnis werden, dann müssen aber die Parameter so gestellt sein, dass es passt und da habe ich bei dem Kontrast zwischen der Grundstimmung und dem Setting zu dem was dann tatsächlich im Spiel passiert, so meine Zweifel.
Village scheint seinen schrägen Humor, welchen man schon bei der „RTL2-Familie“ vom Vorgänger begrinsen durfte in diesem Sinne weiter auszubauen, wie das dann aber mit den ruhigen und auch traurigen, den nachdenklichen und vor allem den sehr oft vorkommenden, brutalen Szenen passen soll, kann ich mir noch nicht so recht vorstellen.
Tumblr media
Der Plastikstuhl der Verdammnis...
Die sogenannte Gamingfachpresse sagt, der neuste Teil setzt nicht nur auf viel mehr Action und Kampf, sondern kürzt auch das Rätseln weiter ein, macht aus den Denkherausforderungen nun mehr oder weniger Alibibeschäftigungen, damit es halt weiter da ist, auch wenn man es hätte gleich ganz herausschneiden können.
Die Stärken und Schwächen behält Village, das kann man bereits in der Demo gut beobachten, also bei, da weiß man doch immerhin, was einen auf dieser Sicht erwartet. Bleibt nun noch die große Frage zu klären, ob gewisse Mechaniken an die „MEHR ACTION!!!“ angepasst wurden oder nicht?
Tumblr media
Aus dem Werbetrailer ^
Aus dem Ingame V
Tumblr media
Ich habe da so meine Zweifel, denn in dem Kampf gegen die beiden Werwolf-Zombie-Mutanten-Monster-Dinger habe ich natürlich auch meine 20 Schuss auf eines der Viecher abgegeben, das Zielen war eine Katastrophe, das Feedback der Waffe nicht vorhanden und der eine Gegner war nicht sonderlich von den Treffern beeindruckt. Erst mit meinem patentierten Chuck-Norris-Survivalmesser konnte ich dann ihn und seinen vorschlaghamerschwingenden Artgenossen niederzwingen.
Es könnte also lustig werden.
Wobei ich befürchte, mehr als es dem Spiel gut tut, auf eine Weise, die nicht FÜR das Spiel spricht.
Ich werde mich überraschen lassen, denn überzeugt bin ich von dem Spiel aber dennoch oder GERADE deswegen mehr denn je!
Ich habe fertig.
-------------------------------------
Letzter Akt nach der Action
In letzter Sekunde konnten sie beide noch aus dem Fenster im obersten Stock springen, mit einer Actionrolle sind sie dann vom einbrechenden Balkon gerollt, sind in dem Gebüsch darunter gelandet und mit eine Rolle seitwärts sicher am Boden angekommen...
Derweil brennt das große Haus lichterloh, explodiert der hintere Teil, fliegen Holzstücke, Dachziegeln und andere Trümmerteile durch die Luft...
Dann bricht das gesamte Gebäude einfach in sich zusammen, gibt es eine letzte, weitere Explosion, schießt eine Staub- und Rauchwolke nach vorne, platzen die Fenster an der Vorderseite des Hauses, fliegt die Haustür begleitet von einer Stichflamme aus den Angeln...
Kaum dass Cayman und der Kameramann sich wieder aufgerichtet haben, da kommen auch schon zwei Werwolf-Zombie-Mutanten-Monster-Dingsbummsviecher angerannt, doch unsere zwei Helden sind vorbereitet...
Cayman holt die zwei vollautomatische Handfeuerwaffen aus seinen Jackentaschen, der Kameramann eine abgesägte Schrotflinte...
Dann schießen sie...
Das eine Werwolf-Zombie-Mutanten-Monster-Dingens fliegt von einer Ladung Schrot getroffen nach hinten...
Das andere Werwolf-Zombie-Mutanten-Monster-Dingenskirchen wird von Cayman im Kugelhagel durchlöchert...
Während die beiden nachladen, explodiert das Gebäude hinter ihnen erneut...
Da Cayman und der Kameramann aber „Cool“ sind, drehen sie sich natürlich keinesfalls um...
Cayman sagt, mit einem ernsten Gesicht: „Nur tote Viecher...“
Der Kameramann ergänzt: „...sind gute Viecher!“
Dann fragt Cayman: „Aus welchem Film war denn DAS ZITAT gleich noch mal?!“
Der Kameramann zuckt mit den Schultern: „Also datt iss mir doch egal! Aber es passt! Und nun auf in die nächste Action! Das halbe Dorf steht ja noch! Und das scheiß Schloss auch noch! Das geht doch gar nicht!“
Cayman wirft eine leere Patronenhülse beiseite, als diese neben dem Geräteschuppen landet, explodiert dieser ebenfalls mit einem Flammen- und Rauchpilz...
Der Kameramann nickt: „Da haben wir beide ja heute morgen mehr als genug Actionflakes mit Bombastmilch gefrühstückt!“
Cayman, der sich natürlich nicht zum explodierten Schuppen dreht lächelt und meint: „Mit einem vom zehn hochexplosiven Items in jeder Packung!“
Dann marschieren die beiden los, um noch mehr Monster zu jagen und möglichst die gesamte Landschaft in Schutt und Asche zu zerlegen!!!
ENDE
0 notes
sakrumverum · a month ago
Text
Rudolf von Bern, ein kleiner Junge, war angeblich von einem reichen Juden in einen Keller gelockt und grausam ermordet worden. Der nie wirklich geklärte, mysteriöse Tod des Knaben, den man mit vielen Wunden bedeckt im Keller des Juden aufgefunden hatte, führte in Bern zu einer Judenverfolgung und Judenvertreibung - wegen "Mitwissenschaft". + 17.4.1294. - Die Verehrung des kleinen Buben ist heute gestrichen. Historischer Exkurs (Im Laufe des späten Mittelalters erlebten Gesellschaft und Kirche einen ungeheuren moralischen Verfall. Ein großer Teil des hohen Klerus war völlig verweltlicht und hatte keinen wirklichen Bezug zur Religion. Die niedrige Geistlichkeit war zumeist ungebildet und abergläubisch - Der Aberglaube ersetzte weitgehend die Religion. Im Hohen Mittelalter waren Judentum und Islam in der Kunst nur als die "verblendeten Schwestern" mit verbundenen Augen dargestellt worden. - Jetzt änderte sich das unter dem Eindruck des gehässigen Feindbild-Zeitgeistes vollkommen. - Auch die Hexenprozesse waren ein Produkt des Spätmittelalters. Da man Katastrophen nicht erklären konn-te, ersetzte der Aberglaube die Wissenschaft. Die Juden wurden als Brunnenvergifter (Pest) und Hostienschänder beschuldigt und verdächtigt, "Ritualmörder" kleiner Christenkinder zu sein. Einzelne Geistliche - wie Nikolaus Cusanus, Bischof von Brixen (siehe 11.8.) - versuchten eine Kirchenreform in Gang zu setzen, doch sie scheiterten am kirchlichen und weltlichen Widerstand, andere Reformer wurden als "Ketzer" geächtet oder verbrannt) Land Europa Schweiz Stadt Bern
0 notes
engelhexe · a month ago
Text
Die Eule:
Schlüsselbegriff: Mysterium der Magie, der Omen, der stillen Weisheit und nächtlichen Visionen
Kraftphase: Nachts - das ganze Jahr über
Kein anderer Vogel ist so sehr von Mythos und Geheimnis umwoben wie die Eule. Die meisten Deutungen sind ein wenig verwirrend, wenn nicht sogar widersprüchlich. Als Nachtvogel ist die Eule von einer uralten Aura des Geheimnisses umgeben, denn die Nacht war für die Menschen immer geheimnisvoll.
Die Eule ist ein Symbol des Weiblichen, des Mondes und der Nacht. Sie wurde auch schon als »Katze mit Schwingen« bezeichnet, als Idol verehrt und als Inkarnation des Teufels gehaßt. Man schrieb ihr große Heilkräfte zu, sowohl in Nordamerika wie auch auf anderen Kontinenten. Aufgrund ihrer Verbindung mit dem Mond weist sie auch Beziehungen zu Fruchtbarkeit und Verführung auf, denn der Mond weckt Männer ebenso sehr wie die Eulen. Sie ist der Vogel der Magie und der Dunkelheit, der Prophezeiung und der Weisheit.
Bei den alten Griechen war die Eule der Göttin Athene geweiht und symbolisierte ihre höhere Weisheit. Sie war die Wächterin der Akropolis. Die frühen christlichen Gnostiker dagegen assoziierten sie mit Lilith, der ersten Frau Adams, die es ablehnte, sich ihm zu unterwerfen. Bei den Pawnee­Indianern verkörperte sie Schutz, bei den Ojibwa dagegen Übel und Tod. Bei den Pueblo-Indianern wurde sie mit dem Skelett-Mann, dem Gott des Todes in Verbindung gebracht, der gleichzeitig aber auch ein Fruchtbarkeitsgeist war.
Viele abergläubische Vorstellungen sind mit ihr assozijert worden. Man hielt sie für die Reinkarnation der Toten. In Wales wiederum galt sie als Symbol der Fruchtbarkeit, und wenn sie in der Nähe eines schwangeren Mädchens gehört wurde, so deutete dies auf eine leichte Geburt hin. Am meisten verbreitet ist der Glaube, daß die Eule imstande ist, Geheimnisse zu ergründen. Im alten Rom dachte man, daß man nur eine Feder oder einen anderen Körperteil der Eule auf eine schlafende Person legen müsse, um deren Geheimnisse aufzudecken. All diese Vorstellungen haben natürlich mit ihren Eigenschaften zu tun, vor allem ihrem scharfen Gehör- und Gesichtssinn.
Die Eule ist ein Nachtvogel, und die Nacht ist immer ein Symbol für die innere Dunkelheit gewesen, jenem Ort, an dem Menschen ihre Geheimnisse verbergen. Die Sehkraft der Eulen ist überwältigend. Innerhalb eines Augenblickes können sie den Brennpunkt von teleskopischer Weite auf mikroskopische Nähe umstellen. Die Pupillen reagieren in Sekundenbruchteilen auf winzige Veränderungen der Lichtintensität und sind deshalb ganz besonders geeignet, um kleine Bewegungen zu entdecken. Zu diesem Zweck besitzen sie besonders lichtempfindliche Stäbe und Zapfen in der Netzhaut. Auch die gelbe Farbe der Augen ist symbolisch und macht sie ausdrucksvoller, sie verweist auf das Sonnenlicht, das durch die Augen der Eule auch im Dunkel der Nacht lebt. Dies allein offenbart viel über die Magie der Eule in unserem Leben. Im Gegensatz zur gängigen Meinung kann sie durchaus auch bei Tageslicht sehen, nur daß sie bei Nacht noch schärfer wahrnimmt. Selbst in der tiefsten Finsternis kann sie die genaue Position ihrer Beute erkennen.
Ihr Gehör ist ebenso scharf wie ihr Gesichtssinn, die Ohren sind asymmetrisch, das eine ist meist größer als das andere. Außerdem sind sie an verschiedenen Punkten auf dem Kopf lokalisiert. Dadurch kann die Eule die empfangenen Klangsignale zuordnen und ihre Beute leichter lokalisieren.
Die Schleiereule zum Beispiel dreht ihren Kopf hin und her und bewegt ihn nach vorne und hinten, um Geräusche ihrer Beute ganz exakt zu lokalisieren. Sie gibt auch regelmäßige leise Echolottöne von sich. Wer mit der Eulenmedizin arbeitet, kann sehen und hören, was andere zu verbergen suchen. Das erzeugt in anderen ein Gefühl der Unbehaglichkeit, da Sie ihre Motive und Handlungen nicht mehr verschleiern können. Eulenmenschen haben die einzigartige Fähigkeit, in die dunklen Seiten der Seele und des Lebens anderer Menschen zu blicken. Die Steigerung dieser Seh- und Hörfähigkeiten im übersinnlichen Bereich sind dann Hellsichtigkeit und Hellhörigkeit.
Es gibt über hundert Eulenarten, und sie hatten immer eine enge Verbindung mit den Menschen. Wo immer Menschen sich aufhalten, gibt es auch Nagetiere, die die Hauptnahrungsquelle der Eulen sind. Deshalb leben Eulen meist in der Nähe von Menschen. Das Schlimme ist nur, daß Jäger und Bauern sie oft töten, weil sie Katzen für bessere Mäusejäger halten. Aber das stimmt nicht. Eine Schleiereule kann in einer einzigen Nacht zehnmal so viele Mäuse töten wie eine Katze, und wenn sie Junge füttern muß, noch mehr.
Wie Menschen blinzeln auch Eulen, indem sie das oberste Augenlid schließen. Dadurch gewinnen sie einen menschlichen Ausdruck, der zu ihrem Geheimnis beiträgt. Im Gegensatz zu Menschen können sie ihre Augen jedoch nicht bewegen. Aber ihr Hals ist sehr flexibel und ermöglicht ihnen ein großes Panorama. Sie können ihren Kopf nicht vollständig herumdrehen, aber sie bewegen ihn so schnell, daß es danach aussieht. Menschen mit der Eulenmedizin sollten über die Symbole des Halses und seiner Beweglichkeit nachdenken. Wenn Ihr Hals steil ist, so behindern Sie Ihre Wahrnehmungen in starkem Maße. Und dann sind Halsmassagen sehr wohltuend.
Wie Falken und andere Raubvögel besitzen auch Eulen ein drittes Augenlid, das sich von einer Seite zur anderen bewegt und dadurch das Auge reinigt, was natürlich die Sehkraft stärkt Auch dies ist sehr symbolisch: Es heißt oftmals, daß Eulenmenschen mit großer Wahrnehmungsfähigkeit geboren sind, und in die Augen und Seelen anderer Menschen blicken können. Solche Wahrnehmungen werden oft als wild wuchernde Phantasien abgetan, sollten aber - egal ob positiv oder negativ - vertrauensvoll angenommen werden.
Die Paarungsgewohnheiten der Eulen sind ähnlich wie bei anderen Vögeln: Das Männchen verstärkt seinen Schrei und tanzt, um die Aufmerksamkeit des Weibchens zu gewinnen. Viele Eulen leben gerne allein und kommen nur zur Paarung und Fortpflanzung zusammen. Das Weibchen der Waldohreule zum Beispiel paart sich nur, wenn es dem Männchen wirklich traut. Manche Eulen, wie etwa die Schleiereule, unterhalten lebenslange Partnerschaften, andere paaren sich und bleiben nur zusammen, bis die Eulenjungen das Nest verlassen.
Viele Eulen bauen keine Nester, sondern legen ihre Eier in Astgabeln oder verlassene Nester von anderen Vögeln.
Deshalb findet man hin und wieder kleine Eulen, die oft noch gar nicht flügge sind, am Fuße von Bäumen, von denen sie herabgefallen sind. Spaziergänger nehmen sie manchmal mit, weil sie glauben, sie seien verlassen worden. Aber das ist nur selten der Fall. Wenn man sie allein läßt, sorgt die Mutter für sie.
Normalerweise brütet nur das Weibchen, aber das Männchen liefert einen ständigen Nachschub von Mäusen für Partnerin und Kinder. Ein einziges Männchen kann in einer einzigen Nacht Dutzende von Mäusen töten, um seine Familie zu ernähren.
Eulen fliegen leise: Die Vorderkante des Flügels weist einen Federbesatz auf, die den Flug geräuschlos macht. Die meisten Eulen haben fast überdimensional große Schwingen, was ihnen ebenfalls hilft, langsam und sanft zu fliegen und auf diese Weise leise zu jagen. Dieses Schweigen sollten Menschen, die mit der Eule als Krafttier arbeiten, üben. Schweigen Sie und kümmern Sie sich um Ihre Angelegenheiten, das bringt Ihnen den größten Erfolg.
Einige Eulen gehören zu den bedrohten Spezies, und zwar teilweise aufgrund der Zerstörung ihrer Lebenswelt, zum anderen Teil, weil sie gedankenlos gejagt werden. Die Schleiereule ist hauptsächlich durch die Jagd bedroht.
Eulen verschlingen normalerweise ihre Beute, ganz und mit dem Kopf voran. Die unverdaulichen Teile wie Knochen, Pelz, Zähne, Klauen und Ähnliches werden dann in Form von kleinen Kügelchen wieder ausgewürgt. Auch darin liegt eine eigene Symbolik: Indem die Eule die Beute mit dem Kopf voran verschluckt, nimmt sie Weisheit und Energie des Tieres in sich auf. Das Auswürgen dagegen zeigt ihre Fähigkeit, jene Aspekte zu eliminieren, die für sie ungünstig und ungesund sind.
Im folgenden wollen wir sechs Eulenarten näher betrachten, um Ihnen eine Vorstellung zu vermitteln, wie Sie das Eulentotem am besten auf Ihr Leben anwenden.
Die Waldohreule ist die gefährlichste, sie ist kräftig und schnell und kann ohne weiteres den Hals eines Murmeltiers packen. Sie zögert nicht, jede Beute, die sich ihr bietet, zu ergreifen. Sie greift sogar andere Raubvögel an, die sich meist vor ihren schreckeinflößenden Krallen und ihrem starken Schnabel fürchten. Ihre Heftigkeit hat es ihr ermöglicht, unter ständig wechselnden Umweltbedingungen zu überleben. Sie greift leidenschaftlich an. Ihre bevorzugte Nahrung ist das Stinktier, und wer mit dieser Eule als Krafttier arbeitet, sollte auch die Bedeutungen dieses Tieres studieren. Sie hat keinen sehr starken Geruchssinn, und ist deshalb wohl auch der gefährlichste Feind des Stinktiers. Auch Krähen sollten Sie erforschen, denn diese Vögel schließen sich oft in Gruppen zusammen und fallen über Eulen in ihrer Umgebung her. Sie wissen, daß die Eule, wenn sie während des Tages einen Platz für sich findet, mit großer Wahrscheinlichkeit nachts angreift, wenn die Krähen sie weder sehen noch hören können.
Die Büschel auf dem Kopf dieser Eule sind keine Ohren, sondern einfach nur aufgestellte Federn. Die Ohren sitzen etwas tiefer am Kopf und sind wie bei allen Eulen äußerst scharf
Für viele ist der Schrei der Waldohreule, der während des Paarungsvorganges besonders stark und häufig ist, die Ankündigung des Frühlings. Das bevorzugte Habitat dieser Spezies sind dicht bewaldete Gegenden mit Laubbäumen und Koniferen. Aber sie kann fast überall leben, wo es eine Nahrungsquelle gibt.
Die Schleiereule zeichnet sich durch herzförmig angeordnete Federn aus, die wie ein Gesicht aussehen. Darin spiegelt sich die Fähigkeit, Herz und Verstand zu verbinden, und dies ist auch die Lehre dieser Eulenart. Sie besitzt auch dunklere Augen, goldfarbenes Gefieder auf dem Kopf und weißes Gefieder am Körper. Wenn man sie nachts von unten sieht, so wirkt sie aufgrund dieser weißen Federn geisterhaft. Deshalb bringt sie uns in Kontakt mit den Geistern von Verstorbenen, die sich noch in den Häusern aufhalten. Außerdem kann ihre Medizin verwendet werden, um Medialität und Kontakt mit der Geisterwelt zu entwickeln.
Sie ist eine meisterhafte Jägerin, und zwar aufgrund ihres scharfen Gehörsinns. Ein großer Teil ihres Gehirns ist für die Auswertung der Klangsignale zuständig, die sie aufnimmt. Sie kann auch eine Art von Sonar einsetzen, um ihre Beute zu lokalisieren. Menschen, denen dieser Vogel als Krafttier begegnet, werden mit Sicherheit beginnen, die innere Stimme zu hören und selbst übersinnliche Hellhörigkeit zu entwickeln.
Schleiereulen sind erfinderisch und anpassungsfähig und jagen immer dort, wo sie etwas finden können. Normalerweise ist die Maus ihr Beutetier, und deshalb sollten Menschen mit der Schleiereulenmedizin auch die Eigenschaften der Mäuse studieren.
Die Streifeneule ist ein Stimmwunder und besitzt eine einnehmende Persönlichkeit. Sie ist groß und rund und hat schwarze Augen. Ihr Gefieder ist gestreift, und vor allem auf dem oberen Teil des Brustkorbes sind diese Streifen gegeneinander versetzt. Dies erscheint fast als äußerer Ausdruck dessen, daß sie ihre Wildheit und Heftigkeit unter Kontrolle hat.
Sie kommt oft in dichten Wäldern und Sümpfen vor und liebt vor allem im Urzustand belassene Wälder.
Sie hat ein freundliches Wesen. Selbst wenn sie versucht bedrohlich auszusehen, ist sie harmlos. Sie ist eine große Schauspielerin und kann eine Show abziehen. Manche sind der Meinung, daß ihre Gesangsleistungen die Funktion haben, andere Tiere und Menschen fernzuhalten. Insofern lehrt sie uns, wie wir unsere Stimme einsetzen können, um eine größere Wirkung zu erzielen.
Schreieulen sind viel kleiner als alle bisher behandelten Eulen. Auch sie haben Federbüschel auf dem Kopf, die wie Ohren aussehen, sind meist rötlich oder grau und werden nur 15 bis 25 cm groß. Im Gegensatz zu ihrem Namen schreien sie nicht wirklich, sondern geben eher einen sanften, weinerlichen Ton von sich. Während der Paarungszeit singen Männchen und Weibchen im Duett. Die Männchen haben eine tiefere Stimme, und wenn ihre Jungen bedroht sind, so lassen sie ihren typischen Schrei hören.
Trotz ihrer geringen Größe sind sie äußerst mutig und draufgängerisch und gelten deshalb als Miniaturausgabe der Waldohreule. Auch sie sind hervorragende Jäger und jagen manchmal gemeinsam. Die Fähigkeit zur Kooperation zu Überlebenszwecken gehört zu den Lektionen der Schreieule. Sie zeigt uns, wie man zwar als Individuum stolz sein, dennoch aber mit anderen kooperieren kann, ohne diese Individualität zu verlieren. Die Kurzohreule ist eine der wenigen Eulen, die sowohl am Tag wie auch in der Nacht jagen. Das bedeutet, daß ihre Medizin sowohl am Tag wie auch in der Nacht wirkt. Sie ist auch insofern einzigartig unter den Eulen, als sie ihr Nest äußerst sorgfältig baut. Ferner ist sie auch ein Wandervogel. Die Zeichnung auf ihrem Gefieder ist flammenartig, und dieser feurige Aspekt erscheint auch in ihrer Persönlichkeit. Sie kann von einem Tag auf den anderen auftauchen, wo immer es zu einer massenhaften Vervielfältigung von Feldmäusen kommt. Dieser sechste Sinn, dieses Vermögen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, ist eine der Lektionen dieser Eule.
Sie ist mutig und spielerisch. Normalerweise können Krähen Eulen angreifen und verjagen, aber die Kurzohreule dreht den Spieß um. Krähen werden oft zu Opfern, wenn sie versuchen, Kurzohreulen zu mobben. Diese sind zwar klein, aber stark und schnell und kennen keine Furcht. Das brauchen sie auch nicht, denn nur wenige Vögel können sich mit ihnen im Flug messen.
Die Kurzohreule ist vielseitig und neugierig, und in Verbindung mit ihrem Mut gleicht sie einer Mischung von Luft und Feuer. Symbolisch gesehen stimuliert sie alle Energien, erweckt die Leidenschaft für das Leben, feuert die Inspiration an und stimuliert die Vorstellungskraft.
Zuletzt möchte ich die großartige Schneeule darstellen:
Sie ist größer als die Waldohreule, unterscheidet sich von ihr aber durch ihre auffallende weiße Befiederung. Sie lebt in der offenen Tundra der Arktis, wandert aber so weit wie nötig in den Süden, um Nahrung zu finden. Die Schneeule jagt sowohl am Tag wie auch in der Nacht, im vollen Sonnenlicht oder in totaler Finsternis. Sie hat die einzigartige Fähigkeit ihre Pupillen auf jedwede Lichtintensität einzustellen.
Beim Jagen sitzt sie hauptsächlich nur und wartet, dadurch erscheint sie phlegmatisch und ruhebedürftig. Aber das ist nicht wahr, vielmehr bewahrt sie ihre Energie während sie gleichzeitig ständig beobachtet, um sofort aktiv zu werden, wenn die Gelegenheit sich bietet. Dieses Gefühl für den richtigen Zeitpunkt ist eine der Lektionen der Schneeeule.
Ihre wichtigsten Beutetiere sind Lemminge und Schneehasen. Wer diese Eulenart als Krafttier hat, sollte auch diese beiden Tiere studieren. Die Schneeule frißt gewöhnlich jeden Tag genauso viel wie sie selbst wiegt und hat ebenso wie die Kurzohreule einen sechsten Sinn, um neue Nahrungsquellen zu finden. Auch mögliche Hungerperioden weiß sie schon im vorhinein und weicht ihnen deshalb zur richtigen Zeit aus, um später wiederzukehren. Deshalb kann sie uns also eine Art von prophetischem Instinkt lehren.
Wenn sie ein neues Gebiet betritt, so tut sie ihre Gegenwart nicht kund, sondern macht sich leise an ihr Geschäft. Dadurch ist sie erfolgreich, auch diese Fähigkeit kann sie uns vermitteln. Wenn sie auf dem Boden geht, zieht sie ihre Krallen in die weich gepolsterten Füße zurück, und dies spiegelt ihre Fähigkeit, trotz ihrer Kraft nicht bedrohlich zu wirken. Sie vollbringt ihre Leistungen durch genaues Timen und Geschicklichkeit, nicht durch Einschüchterung. Wirkliche Kraft ist sanft, und dies ist eine der Lektionen der Schneeule. Ihre Überlebenskunst ist eindrucksvoll. Selbst die Jungen können schon laufen, schwimmen und sich sogar tot stellen, wenn nötig - dabei nehmen sie einen fast bewegungslosen Zustand an. Dieser Vogel vereinigt die Kraft und Macht der Waldohreule mit dem sanften Temperament der Streifeneule, und darüber hinaus besitzt er auch noch die Fertigkeit den Mut und die Fähigkeiten der Kurzohreule.
1 note · View note
fluencylevelfrench · 2 months ago
Bitte, 8 und 13? :)
8. do you get confused with other nationalities? if so, which ones and by whom?
hmm I don’t know if I get confused by whole nationalities. but when first getting to know a different culture I’m a bit confused about some things that are different from Germany. But I think I haven’t been in a lot of countries that are very very different. I was a bit confused about some things when I went to the US, but that’s it!
13. does your country (or family) have any specific superstitions or traditions that might seem strange to outsiders?
There are some superstitions: like don’t wish someone a happy birthday before your actual birthday (someone did that to me in the US and I was VERY confused and flabberghasted), Friday the 13th is of course a bad day where bad things happen. Oh yeah if you drink with someone and you clink the glasses together you HAVE to look them in the eyes. like it’s very important. 
ohh I just realized I could have answered in German! Also kurz zusammengefasst: Ich bin eigentlich nicht von Nationalitäten als Ganzes verwirrt, eher von verschiedenen Kulturunterschieden. Einmal war ich sehr verwirrt oder eher verwundert als ich einen Chilenen getroffen habe und er zum ersten Mal Eislaufen war mit 25! Das war echt so überraschend, dass Leute das nicht in ihrem Land machen können. Aber macht ja auch Sinn!
Wir sind bei manchen Dingen abergläubisch: beim Geburtstag und wenn man was trinken geht, muss man sich in die Augen schauen. Ich denke, es gibt bestimmt noch mehr, aber mir fällt gerade nicht mehr ein :D
Thanks for asking!  I’m not from the US ask game
4 notes · View notes
literaturfuxx · 4 months ago
Text
Buchkritik
Mariana Leky, “Was man von hier aus sehen kann” Wieder eine Buchkritik einer meiner absoluten Lieblingsbücher!
Wenn Sie mit mir über meine Kritik diskutieren möchten, können Sie das gerne mittels des Kontaktformulars tun – ich freue mich über Feedback!
Kleiner Einblick in die Handlung: Immer wenn Großmutter Selma von einem Okapi träumt, stirbt einer im Dorf; so fängt der Spiegel-Bestseller von Mariana Leky an. Man könnte meinen, dass das Buch eher dem Horror- oder Krimi-Genre zugehört, doch schier das Gegenteil ist hier der Fall.
Die Geschichte beginnt damit, dass Selma von einem Okapi träumt. Dieses Ereignis verbreitet sich, gegen Selmas Willen, wie ein Lauffeuer im Dorf und die Kernhandlung, aufgeteilt in viele Schauplätze, beginnt. Alle im Dorf (außer einer) haben Angst, dass Sie der nächste sind und wollen deshalb ihr quälendes Geheimnis loswerden. Die Geschichte wird von der Enkelin der träumenden Selma erzählt und spielt in einem kleinen Dörfchen nahe des Westerwaldes. Obwohl die Landschaften des Westerwaldes eine Rolle spielt, ist es kein Provinz-Roman, dessen zentrale Handlung dieses Dörfchen ist. In diesem Buch geht es um die Bewohner des kleinen Dörfchens.
Es gibt den Optiker, ein älterer Herr, der trotz erreichen des pensionsalters nicht mit seinem Beruf aufgehört hat und sehr mit inneren Wiederständen in Form von bösartigen Stimmchen in seinem Kopf zu kämpfen hat, Pro- und Contra-Aufzählungen, in der die Contra-Stimme meist die Oberhand behält.
Es gibt Martin, der Freund der Ich-Erzählerin, ein Junge, der es liebt, schwere Sachen hochzuheben und später einmal olympischer Gewicht-Stemmer werden möchte. die Mutter der Ich-Erzählerin, die in Gedanken immer bei ihrer nicht zufriedenstellenden Ehe ist und einen Blumenlanden betreibt. Es gibt den Vater der Ich-Erzählerin, der immer auf Reisen ist um einen tief verwurzelten Schmerz zu bekämpfen, die übergewichtige Elisabeth, die sehr abergläubisch ist und ihr Leben nach verqueren Theorien richtet und ein Esoterisch anmaßendes Geschäft betreibt. Und zu guter letzt die immer schlecht gelaunte Marlies, die am Ende des (bzw. Am Anfang) des Dorfes in einem Haus wohnt, in dem sich Ihre Tante umgebracht hat und dass sie von ihr geerbt hat.
Fast alle dieser aufgezählten Personen versuchen in den nächsten Kapiteln, mit etwas herauszurücken und scheitern nicht selten daran. Der Optiker beispielsweise versucht Selma zu sagen, dass er sich schon seit sehr langem in sie verliebt hat, und führt sehr humoristische und den Leser in Mitleidenschaft ziehende Gespräche mit seinen Pro- und Contra Stimmen im Kopf, die er mit Postkartensprüchen klein zuhalten versucht.
Ein uralter Bauer hofft sehr, dass ihn das Schicksal des versterbens trifft, und legt sich nach dem Aufstehen direkt wieder ins Bett und malt sich auf eine sehr liebenswürdige Art und Weise aus, wie der Tot ihn abholen kommt. Fast alle Dorfbewohner kommen zu der esoterischen Elisabeth, um etwas gegen „diesen Tot“ zu kaufen, gegen den sie nichts anzubieten hat.
Die Ich-Erzählerin erzählt in dem ersten Teil des Buches aus ihrer Kindheit aber aus der Perspektive ihres jetzt-erwachsen-seins. In dem zweiten Teil der Geschichte kommt es zu einem Zeitsprung an dessen Ende sie um die 20 ist und eine Lehre als Buchhändlerin anfängt.
Wenn man anfängt die Geschichte zu lesen, bzw. Aufhört, meine Einblicke zu lesen, stellen sich einem so viele Fragen, dass ich sie hier nicht alle auflisten könnte.
Mein Fazit: Obwohl die Personen sehr skurril und auf eine liebenswürdige Art überspitzt sind, fällt es einem nicht schwer in die malerische Welt dieses alten Dörfchens einzutauchen und den von Fragen über Fragen geplagten Bewohnern dabei zu zuschauen, wie sie eine große Hürde nach der nächsten nehmen und vor Menschen „auspacken“ in der Angst, am nächsten morgen nicht mehr da zu sein.
Obwohl das Thema Tot mit sehr unschönen Gefühlen verbunden ist, schafft es die Autorin auf eine zurückhaltende Art und Weise herrlichen Humor in die Geschichte einzustreuen, es ist ein Buch in dem man Abschnittsweise laut lachen und ebenso verzweifelt weinen könnte, weil einem der Tot mehrerer lieb gewonnener Personen so nah geht. Leky schafft es trotz der tiefgreifenden Thematik, auf einer herrlichen Wort-ästhetischen Ebene ein heimeliges Gefühl zu verbreiten, wenn man in Selmas alter Küche oder im Optiker-Geschäft des Optikers steht.
Meine Zusatz-Empfehlung ist, sich das Hörbuch, gelesen von der großartigen Schauspielerin Sandra Hüller (bekannt aus: „Tony Erdmann“) anzuhören. Man muss sich am Anfang etwas an ihre ruhige Stimme gewöhnen und das Hörbuch ist nichts zum nebenbei Autofahren, Kochen, Arbeiten etc. Man sollte also vollständig „da sein“, wenn man sich das Hörbuch anhört.
Das Buch „Was man von hier aus sehen kann“ wird eine Dauerreservierung in meinem Buchregal erhalten. Auch das Hörbuch sollte man sich durchaus mehrmals anhören, um das gesamte Spektrum dieses Meisterwerks vollständig zu erfassen.
Wenn ich ihr Interesse geweckt haben sollte; die ISBN lautet: 978-3-8321-6457-7, das Buch kostet im Taschenbuchformat durchschnittlich 12 €.
Das Hörbuch und weitere Hörbücher von Mariana Leky finden Sie beispielsweise bei dem Streaming-Anbieter „Spotify“, das beschriebene Buch sogar in einer Fremdsprache.
Ein Artikel von Sebastian Fuchs
1 note · View note
keinjournalist · 4 months ago
Text
Über Multifokus bei Kaffee-Gebrauch
Tumblr media
Oder: Kaffee is not the only drug!
[Achtung, der Schreibstil ist feierlich gehalten, daher vorweg: Bleiben Sie bei Ihren Verhaltensweißen, denn wohin dieser Text Sie auch treibt, Veränderung ist nie eine gute Idee ;,D (haha ha ha, ich geh mich dann mal umbringen). Man schmeißt ja keine Zwiebeln weg, bevor man keinen Knoblauch hat, oder so… Ja, der Text ist nichts für kleine Kaffee-Kiddies oder Eltern, die auf Energie-Drinks stehen.]
Aus dem Chaos menschlichen Denkens – zugestanden – entstand auch dieses miserable Schriftstück. Sich auf vieles konzentrierend und doch nur diese Nebensächlichkeiten flutschiger Fischer ergriffen, folgt nun eine Auseinandersetzung mit dem Fokus auf zu viele Dinge, wenn einmal ein Mensch wieder gewagt hat, sich zur Kaffeetasse zu überreden. Der Spalt der Ideen zwingt den Götzendiener in die Knie. Im ersten Moment fühlt er sich über-menschlich und im zweiten Moment halluziniert er, wird abergläubisch und fällt in ein bewussteres Abbild seiner Furcht. Sucht. Nirgendwo passt dieses Wort besser, als zu Kaffee. Makabere Reste eines Ideen-Fests schleudern uns hier die feurigen Fakten entgegen. Es ist auf der ganzen Welt illegal, so Kaffee zu trinken. Was lieben wir jene, die es können und verachten jene, die es nicht können. Nein, wer sich einmal so in den schaurigen Raum der “Kaffee-Bardo-States” begibt, ist für immer verloren. Man muss schon ein angeborenes Glück mitbringen, pharmakologisch interessierter Mitmenschen, um in diesem Schlamassel langfristig zu überleben. Selbst heilige Bücher und das Niederwerfen vor dem Höchsten droht in aller bitterster Klage zu scheitern. Der Multifokus bleibt Schuld, dieses widerliche Ding menschlicher Hochmut. “War da eine Idee? Ist sie nun verloren?” Nein! NEIN! Du bist verloren, warst verloren und wirst verloren sein, in dieser unendlichen Illusion entmenschlichenden Dazwischens! Bilde dir nicht eine Sekunde ein, du wärst einen Deut besser als ein Meth-Junkie – was auch immer das sein soll! Diese ganzen anderen Stimulanz-Gebraucher sind dir doch ein Dorn im Auge, weil du sie beneidest. An ihnen spiegelt sich jene Freiheit, von der du ständig in Vorstellung schwelgend glaubst: „Der nächste Kaffee wird mir wieder „so eine Idee“ geben.“ Und „Aber der nächste Kaffee, da werde ich…“ Gewaltige Kamelscheiße die du da produzierst! Ein Glück bist du nicht in der Politik oder Wirtschaft tätig! Es ist die Last, überhaupt eine Idee tragen zu müssen, der Gram, die Gotteslästerung, jedem - dieser ekelhaft stinkenden - Versprechen eines Vorhabens nachzukommen. Fehlender Fokus auf Drogendisziplin. Sag mal, ab wann hast du aufgehört Mensch zu sein und dich auf den Thron im Olymp gesetzt? Achso? Deine Mitmenschen sind schuld? Sie haben dein lüsternes Denken vergöttert? Nun dann… NEIN! SCHULD ALLEIN BIST DU, ÜBER KAFFEE SO KINDISCH NACHZUDENKEN! Ja, schon klar, deine Eltern haben es auch so verharmlost und du hast keine Lust darauf ERWACHSEN ZU DENKEN! Jeder deiner Schlücke lässt schwarze Kinder in Afrika verrotten! Jeder deiner Schlücke macht, dass Superreiche in einer ihrer 10 Badezimmer mit geleerter Vodka-Flasche heulen, um den Besitz, den sie nicht mutig genug eingesetzt haben, um ihre Väter in allem zu übertreffen! JAJA DAS IST REALITÄT, NICHT WAHR? DU BESCHISSENSTER VON ALLEN DROGENJUNKIES! Du monströses Geschwür fehlender Fremdachtung, neben all deinen selbstverliebten Gedanken, vergisst du eine Idee am häufigsten: Selbstmedikation. DU GIERIGER AFFE! Und jetzt gestehst du dieses Wort in deinen Gesetzen nicht mal mehr anderen zu! Deine Tage sind gezählt, mein Freund. Geh feiern! Deine Konsumstörung wird ein Ende haben. Deine Müdikeit fällt nie wieder als Schatten auf diese Welt! Dein Kaffee bot dir eine Ehe an, doch du hast diese Prinzessin zur Unzucht getrieben und jetzt sieh wenigstens hin! Sieh die Bastarde und Krüppel deiner Kaffee-Liebe vor dir herum kriechen! Was bildest du dir ein, in solcher Ekstase, mit einem Gedanken rechts und einem Gedanken links, diese Träume auf ewig mit dir zu tragen? Los, zerbrich! Gib auf! Das Leid, was du dir und anderen zufügst, ist ein zerstörerischer Schrecken. Und wenngleich dies alles „so möglich“ erscheint, beobachte doch, wenn die Musik mal wieder aus ist, was für ein Schwächling du bist! Dies ist die täuschende Kraft der Erschöpfung einer jeden stimulierenden Substanz. JA, KAFFEE IST EINE DROGE MEIN KIND. “Sie” hatte Respekt vor dir, hat immer Respekt, aber du hast keine! Und sieh! SIEH! SIEH DIE WELT AN, DIE DU ALLEIN FÜR REAL ERACHTEST! PFUI! PFUI! WAS DENKST DU DIR! PFUI! Wie ist es, sich den Sachen zu widmen, die getan werden müssen? Wie ist es mein lieber Mitmensch? Genau, darum weinen wir regelmäßig, denn so schlecht sind wir alle nicht! Mensch zu sein, ist schon schlecht genug. Am Ende kotzt jeder, wenn er begreift, welche Mengen diese gerechte Dame von einem abverlangt. „Jetzt musst du mich lieben!“, sagt sie, während du dir immer noch einbildest keine Schlampe zu sein. Nenn dich gierig, nenn dich ein Vergewaltiger, wen interessiert es? Geh und trink dein Kaffee allein in deiner selbstgemachten Finsternis! Wir haben genug von deiner schlaflosen Intelligenz! Bei uns gibt’s nur noch Qualitätskaffee und die Ruhe des Friedens, nicht ein Stimulanz dem anderen vorzuziehen. Abwechslung, Antipsychotika, Opiate, was immer du willst! Hier kennt man sich aus und informiert sich und ist dankbar und achtsam für jeden Schluck, Zug oder auf welche seltsamen Applikationen du noch so gekommen bist, um dir dein Kaffee zu injizieren! Überleg mal genau, wer du sein willst! UND SPRICH DANN NOCH EIN EINZIGES MAL SO HERABLASSEND ÜBER ALL DIE ANDEREN MITTEL DER SPEZIES MENSCH UND MAN WIRD DICH NIE WIEDER SAPIENS NENNEN! Man wird sich hüten, dich noch ein einziges Mal Kamerad zu nennen. Komm, wenn du willst, aber lass dieses unbewusste Kaffeeschlürfen und langzeitkonsumierte Denken liegen! Da hast du für etwas gekämpft, was in seiner eigensten Übermüdung, von Suizid sprach. Na und? Früher warst du König und Königin, heute bist du endlich ein Mensch wie wir und nimmst wenn du etwas brauchst, was auch immer es gibt. Wir sind ja bei dir und reden über die Bedeutung der Sinnhaftigkeit all dieser vielfältigen und nützlichen Mittelchen der Erde! Denn wir sind Sapiens und du darfst dich gerne wieder anschließen, ein Sapiens zu sein! Gedulde dich, ignoriere den Schwindel unzähliger Ideen! Da war doch eine, ergreif die!
Und lass den Rest endlich liegen, egal wieviel Stimulanz du hierbei noch verbrauchst. Na und? Dann bleibt die Königin halt eine Freundin, deine Frau zu sein kannst du doch nicht selber wollen! Hast du eine Idee verloren, ganz am Anfang des Tages? Hör auf, mir was vorzuflennen, du prinzipienloses Tier! Jeder Kaffee, den du bekommst ist eine Gnade, welche du nicht verdient hast! Eine wirklich gute Frau, für eine wirklich schwere Zeit. Sieh nur! Sieh dich jämmerliches Geschöpf! Wie du stolz bist, wie du da stehst, als hättest du dieses Stimulanz „gebändigt“. NEIN! ES HAT DICH GEBÄNDIGT! Kurz davor, dein gesamtes Leben in deiner Speiseröhre, bis zum letzten schwarzen Tropfen runterzukippen!
 Da geht eine große Feier der Reinheit vor sich. Sie nennt sich Sapiens, hast du schon davon gehört? Du bist eingeladen! Frieden.
Wie immer gilt: Von keinem Journalisten.
5 notes · View notes
siebenraben · 4 months ago
Text
Es war vor dreizehn Jahren, ich war in der Stadt und wollte noch Futter für meine Tiere kaufen. Ich traf meine Freundin in der Stadt, wir lebten nicht mehr zusammen, ich war näher an meine Arbeitsstelle gezogen, sie übernahm die Wohnung in Stadtnähe, in der wir vorher drei Jahre zusammen wohnten. Sie war mit ein paar Frauen unterwegs und fragte mich ob ich mitkommen wollte, aber ihre Begleiterinen machten sich hinter vorgehaltener Hand über mich lustig, ich kannte das schon, immer waren und sind solche Leute in meiner Nähe, ich lehnte ab ich wollte ja noch Futter kaufen. Am Wochenende versuchte ich sie zu erreichen, denn öfter trafen wir uns noch an Wochenenden zum Essen und redeten über unsere Erlebnisse in der Woche, aber sie ging nicht ans Telefon. Ich dachte mir erstmal nichts dabei, sie hatte auch schon andere Beziehungen.
Bei der Arbeit, es war sehr schwere Arbeit und laut, als die Maschine aus war und ich die Palette voll packte hörte ich wie der alte Chef zu seinem Sohn sagte: Lass das wir mischen uns da nicht ein, wenn jemand sich selbst umbringt. Ich wusste nicht um wen es ging, scheinbar wollte der Juniorchef mir etwas sagen. Ein paar Tage später rief die Putzfrau das mein Handy immer wieder klingelte, ich ging zum Schrank und es klingelte gerade wieder, es war jemand vom Krankenhaus, meine Freundin wäre dort. Ich fuhr nach der Arbeit hin, es ging ihr schlecht, die Nieren hatten versagt. Sie erzählte mir wie es dazu kam, sie und die Frauen waren noch ausgegangen und tranken auch einiges an Alkohol. Später zu Hause war ihr schlecht und sie war so depressiv, sie nahm Tabletten zum schlafen, plötzlich kippte sie um und blieb bewusstlos auf dem Boden liegen. Es war in der Küche, es war kein Fenster drin und ohne Licht war es dort stockdunkel, immer wieder wachte sie auf, konnte aber nicht aufstehen. Sie dachte ich war einmal da, ich hatte einen Schlüssel, aber ich hatte Monate vorher schon einmal nachgeschaut weil ich mir Sorgen machte und sie war mit einem Mann zusammen, deswegen machte ich das nicht mehr. Nach drei Tagen schleppte sie sich zum Balkon, jemand sah sie und rief einen Krankenwagen. Sie wurde dreimal verlegt, immer gab es Pannen in den Krankenhäusern, in der dritten Klinik war ein Spezialist führ solche schwierigen Fälle. Ich war an dem Tag auch da, ich musste immer wieder anrufen auf der Station, die Kanülen zu setzten war sehr schwierig, weil sie schon so aufgequollen war von dem Wasser in ihrem Körper. Endlich hatte er es geschafft, ich durfte zu ihr, sie war sehr schwach. Die Zeit darauf wurde es dann besser, die Dialyse reinigte das Blut und ihr Körper wurde entwässert. Ich kam immer nach der Arbeit zu Besuch, einmal erzählte sie mir von einem Traum oder Erlebnis sie wusste nicht ob es echt war. Ein Mann stand vor ihr, er hatte eine weiße Kapuze auf und redete zu ihr, drohte ihr, wollte sie wohl einschüchtern.
Als ich wieder zu Besuch kam schaute ich ins Zimmer aber es lag eine andere Frau dort, die Krankenschwester zeigte mir wo meine Freundin nun lag. Ich hatte die Frau gar nicht erkannt, schaute nur flüchtig, meine Freundin erzählte mir das es eine von den Krankenschwestern war die sie pflegte, sie war selber krank geworden und lag nun in dem Einzelzimmer. Als ich an einem anderen Tag wieder in die Klinik ging, lief mir mein ehemaliger Arbeitskollege über den Weg, ich erkannte ihn erst gar nicht, er hatte viel Gewicht verloren. Wir unterhielten uns kurz, er war wegen einem Herzinfarkt dort in Behandlung, es ging ihm schon wieder besser, ich erzählte ihm von meiner Freundin und das ich zu Besuch war.
Als wir noch zusammen arbeiteten, machte ich immer die Vorarbeiten, Bäder entkernen, den Untergrund vorbehandeln, so das er fliesen konnte. Er machte sich immer lustig über "Kübelböck" zu der Zeit bei DSDS, die Sendung musste er immer mitgucken wegen seiner Familie. Kannst du doch auch machen! sagte er im Spaß zu mir, aber ich hörte nur gern Musik ich wollte nicht selber welche machen. Im Laufe der Jahre wurde er immer merkwürdiger, war sehr neugierig und versuchte mich auszuhorchen über mein Privatleben. Ich hatte schon HIV zu der Zeit, wollte aber davon nichts erzählen, ich war in Behandlung und konnte normal arbeiten gehen, es war so nicht ansteckend. Die Hausarbeiter und er waren oft zusammen und klönten, einmal hörte ich wie sie über Schwule und Aidskranke lästerten und der Meinung waren das solche alle weg müssten, am besten vergasen. Mein Kollege war früher in einer Motorradgang, vielleicht kam aus der Zeit seine rechtsradikale Meinung. Immer mehr machte er Druck das ich zur Blutuntersuchung sollte, aber eigentlich sollte nur das Pflegepersonal das dort hin, ich war nur als Bauarbeiter angestellt. In den Zimmern in denen Bewohner mit ansteckenden Krankheiten lagen war ein roter Punkt an der Tür. Nur besonders geschulte vom Pflegepersonal durften dort rein. Öfter waren viele Mücken vollgesaugt mit Blut an der Zimmerdecke, ich musste die dann mit Handschuhe weg machen, weil mein Kollege immer Angst davor hatte das sie ihn anstecken, war aber auch nicht gut, dann war alles rot. Die Hausarbeiter regten sich darüber auf und mussten das überstreichen, dabei war die Lösung ganz einfach, überall ums Haus herum standen Kübel mit Wasser und haufenweise Mückenlarven drin. Durch den immer offenen Kellereingang und die offenen Fenster strömten Schwärme von Mücken ins Haus, ich hatte das oft bemängelt aber niemand hörte auf mich. Ich wurde immer unbeliebter, wohl zum einen durch meine Tätigkeit, ich klopfte die Fliesen mit Hammer und Meißel von den Wänden, aber auch weil ich immer schlecht gemacht wurde. Frauen trauten sich gar nicht mehr mich zu fragen, ob ich mithelfen könnte ein paar Möbel aus dem Zimmer zu tragen, wenn doch dann schauten sie sich um das ja keiner was sieht. Wenn ich mal mit einer redete stand sofort jemand daneben und hörte zu. Eine von den Raumpflegerinen war nett, ich unterhielt mich gern mit ihr, sie kam aus Afrika, aber bald darauf wurde sie gekündigt, angeblich weil sie schon wieder schwanger war. Ich kündigte dann auch bald, nahm wieder die Sperre vom Arbeitsamt auf mich wie schon so oft vorher und auch danach.
Es war wieder an einem Wochenende, meine Freundin war schon wieder aus dem Krankenhaus raus, nach vier Wochen hatten die Nieren wieder angefangen zu arbeiten, ein Wunder, sagten die Ärzte. Wir hatten zusammen gegessen und ich brachte sie danach mit dem Auto in die Stadt. Wir unterhielten uns noch über die Leute die uns immer ärgerten, sie sagte: Es sind Dämonen! Sie glaubte immer noch an das Gute in den Menschen und wenn man nur nett zu ihnen ist, dann würde alles gut. Sie ist katholisch und abergläubisch und machte immer so Zaubereien, weiße Magie, um das Böse von uns fern zu halten, aber es half nicht.
Ich antwortete: Nein es sind Menschen, es sind Diebe und Mörder!
0 notes
friedneckpsychicflower · 6 months ago
Text
"Hallo liebste M.-B., Guten Abend Du Liebstes Meins. Dass wir uns trafen, war vom Schicksal vorgesehen, denn sonst wäre es gar nicht geschehen. Dass es sein würde ist mir schon 14 Jahre vorher(im Juli 1960) vorausgesagt worden. Was war denn an der Zeit bei Dir so sehr seltsam? Sag es mir bitte, ich bin neugierig. Bis jetzt ist alles eingetroffen, was mir damals dazu gesagt wurde. Ich bin nicht abergläubisch, jedoch ist es schon seltsam, mir wurde gesagt, ich würde eine blonde junge Frau mit braunen Augen treffen ..... und genau so war es. Als wir uns erstmals in die Augen sahen, dachte ich gar nicht daran und doch war der Funke übergesprungen. Für mich war es auch eine ungewöhnliche Zeit aus einem Staat im Staate und bei Dir und durch Dich wurde ich zum zivilen Menschen, dafür danke ich Dir. Wir sind uns in Liebe treu geblieben und ich möchte gern, dass wir so bleiben. Gestern sah ich, daß mir unser Junge hier auf "t" geschrieben hat und wollte heute antworten, und seinen Eintrag fand ich nicht wieder. Gestern abend war es einfach zu spät für mich, ich war zu müde. Dir kann ich das sagen, wir sind eins, wir kennen uns, jedoch bei ihm wäre es mir peinlich zugeben zu müssen, daß ich mich abends nicht mehr konzentrieren kann. Würdest Du ihm das bitte ausrichten? Morgen ist auch noch ein Tag und er ist nicht vergessen. Die Corona-Regeln werden strenger ich werde noch vorsichtiger! Ich wünsche Dir und R. Eine gute Nacht und umarme Dich mit unserem Gute-Nacht-Kuss auf Deine schöne Stirn. Ich halte Deine Hand und bin bei Dir. Dich lasse ich nicht allein. Bitte bleib gesund. Bis morgen. GOODNIGHT. 06.12.20||23:00h.
0 notes
dead-flower-diary · 6 months ago
Text
Ich hab wieder zu realistisch geträumt. Er war verlobt/verheiratet mit einem Sektenmitglied. Sehr hübsch, sehr indoktrinierend. Ich hab im ganzen Traum fast nur geweint. Es war gruselig und ich hab mich ohnmächtig gefühlt. So fühle ich mich immer noch, wenn ich doch aber aufgehört habe zu weinen. Ich möchte das nicht, aber ich habe eben heftige Emotionen und das ist ein Teil von mir, es schränkt mich aber sehr ein. Gleichzeitig ist es mir doch lieber als diese Quadratwelt, in der ich war, als ich gar nichts mehr gefühlt habe wegen der Antidepressiva. Ich versuche mich weiter zu beruhigen und die neue Staffel “The Crown” zu sehen und Enchiladas zu machen. Leider werden meine nie so gut, wie die von Niki. Ich hab ihn so oft katernd zugesehen, wie er die macht und trotzdem werden meine nie so gut. Ich hatte das ganze Wochenende Uni. Gestern hab ich von Sarah (die Geburtstag hatte) eine Tüte bekommen voller Geschenke, damit ich sie alleine bei mir zu Hause feiern kann. Das war irgendwie sehr wertschätzend und süß. Nachts gab es dann einen Discord Call mit ihren Freunden. Ich finde es mies wenn Leute runter gemacht werden (und dann auch noch am Geburtstag). Ich verstehe das nicht. Ein paar Spiele waren echt nett. Ich vermisse meine Leute. Es tut alles weh und es ist jetzt über ein Jahr her. Es ist schwer das durchzuhalten und positive Sachen zu sehen. Aber ich versuche es. Ich würde mir gerne wieder Hilfe suchen, aber jedes Mal, wenn ich das mache geht es nicht gut aus. Ich denke, dass ich zumindest so stabil bin, dass man mich nicht wieder wegsperrt. Als ich mir das letzte Mal Hilfe suchen sollte, sind alle trotzdem gegangen, also hat es eigentlich für mich keinen Sinn es zu tun, aber ich würde gerne den Ms. ein Vorbild sein. Es wäre halt schön, wenn die auch eine Therapie anfangen. Da aber jedes Mal was Schlimmes passiert (wie an meinem Geburtstag - was das angeht bin ich sehr abergläubisch) .. und es sehr viel Arbeit ist wieder die Listen abzutelefonieren. Ich weiß nicht. Therapie bringt mir ja eigentlich auch nichts. Meine Freunde sind weg und es sieht nicht aus, als würden sie wieder kommen. Der Mann den ich liebe hasst mich.. Daran kann ich nichts ändern, also versuche ich es wie die anonymen Alkoholiker - es akzeptieren, weil ich es nicht ändern kann. Aber das tut eben weh und bringt nichts Positives. Es tut nur weh. Ich finde es toll, wenn es anderen durch Therapien besser geht, bei mir hat bisher nur nichts gebracht. Also weiter aufs Positive fokussieren, auch wenn es schwer ist. Es gibt jetzt eine Enchilada. 
1 note · View note
verschwoerer · 7 months ago
Photo
Tumblr media
ich bin ja nicht abergläubisch, aber ...
0 notes
antidotzwei · 7 months ago
Photo
Tumblr media
Wie man aus einer heidnischen Philosophin eine christliche Heilige macht. Und warum es manchmal Zeit braucht, bis eine Heilige heilig wird
Heilige gibt es mehr, als das Jahr Tage hat. Es werden immer mehr, und sogar Päpste, die dem Heiligenkult kritisch gegenüberstanden, haben munter heiliggesprochen. Auch wenn manchmal Hindernisse zu überwinden waren.
Jean-Pierre Jenny27.12.2019, 05.30 UhrHörenMerkenDruckenTeilen
Auch der Himmel nimmt Anteil am Schicksal der heiligen Katharina, die zur Folter durch das Rad verurteilt worden sein soll. Altarbild von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553).
Das Lexikon der christlichen Ikonografie weiss von mindestens neun heiligen Katharinen. Die bekannteste unter ihnen ist vermutlich Katharina von Alexandria, also die mit dem Rad. Umgekommen sei sie, der Legende nach, allerdings nicht durch das Rad, das zu ihrem wichtigsten Attribut werden sollte, sondern durch Enthauptung. Christus selbst, heisst es, habe ihr beim standhaften Ertragen der Folter beigestanden.
Historische Belege für die Existenz dieser Königstochter gibt es aber keine. Die neuere Forschung vermutet, dass ihre Vita in Anlehnung an eine griechische Vorbildfigur konstruiert wurde, nämlich der neuplatonischen Philosophin Hypatia, die im Alexandria des 4. Jahrhunderts als Lehrerin der Mathematik und der Astronomie hohes Ansehen genoss. Deren qualvolles Ende in einer Zeit, in der radikale Frühchristen die paganen Minderheiten an den Rand drängten, ist verbürgt: Ein möglicherweise vom christlichen Patriarchen aufgehetzter Mob brachte die über Sechzigjährige in eine Kirche, wo sie von der Menge getötet wurde.
Ein bizarres Quiproquo in einer Tradition, der es auf historische Belege nicht besonders ankam! Aus Hypatia, dem realen Opfer fanatischer Christen, wurde Katharina, das erfundene Opfer blutrünstiger Heiden. Dreihundert Jahre nach Hypatias Ermordung entstanden dann erste Berichte über das angebliche Martyrium einer «heiligen Katharina», doch auch ihre im 10. Jahrhundert im Sinai-Kloster aufgetauchten Gebeine (ihr Leichnam soll nach dem Tod von Engeln dorthin gebracht worden sein) erhärten die Behauptung einer vormals irdischen Existenz einer solchen Heiligen nicht wirklich.
Mit Sägen und Nägeln
Die im 13. Jahrhundert von Jacobus de Voragine in der Legenda aurea behauptete Todesart übertrifft effektvoll, wie es sich für eine Märtyrerin gehört, jene der Hypatia an Grausamkeit. Während Hypatia von der aufgebrachten Menge in einer Kirche mit Scherben zerstückelt wurde, erfindet Jacobus Jahrhunderte später für Katharina eine Maschinerie, die das auf dem christlichen Glauben beharrende Mädchen einschüchtern und zum Heidentum zurückführen sollte.
Vier Räder, rundum mit Eisensägen und Nägeln bestückt, zwei davon in einer Richtung, die andern zwei in entgegengesetzter Richtung rotierend, hätten die störrisch auf dem neuen christlichen Glauben beharrende Jungfrau in Stücke reissen sollen. Durch ein Wunder soll das Foltergerät zerstört worden sein, so dass den Schergen daraufhin nichts anderes übrig geblieben sei, als Katharina zu enthaupten. Fortan bezeugte sie in unzähligen Darstellungen eine jener Leidensgeschichten der frühen Christenheit, nach denen die Christen des späten Mittelalters geradezu süchtig waren.
Historisch um einiges greifbarer ist Caterina de’ Vigri aus Bologna. Allein das Hin und Her bei ihrer Heiligsprechung ist kulturgeschichtlich interessant, da es Einblick in die Spannung zwischen Glauben und Vernunft gewährt. Caterina de’ Vigri, in Bologna schlicht und stolz «La Santa» genannt, wird 1413 in Bologna geboren; ihre Mutter ist eine Adlige aus Bologna, der Vater lebt als Höfling in Ferrara. Noch als Kind gelangt das Mädchen an den Hof von Ferrara, wo es Gesellschafterin der etwa gleichaltrigen Margherita, Tochter des Marchese Niccolò III d’Este, wird.
Ein auffallender Wohlgeruch
Im humanistischen Ambiente der Este stehen den Mädchen Bildungsmöglichkeiten offen, die Caterina in Bologna kaum gehabt hätte: Sie lernt Latein, Kalligrafie, Miniaturen malen und Viola spielen. Als Margherita, noch nicht zwanzigjährig, 1427 verheiratet wird, verlassen Caterina und ihre Mutter wieder den estensischen Hof und schliessen sich einer Gruppe frommer Frauen an. Seit 1431 lebt Caterina im Klarissenkloster des Corpus Domini in Bologna, wo ihr die Aufsicht über den Backofen obliegt und wo sie den Novizinnen Unterricht erteilt. Im Alter von 43 Jahren wird sie Äbtissin, und als sie 1463 stirbt, hinterlässt sie bildnerische Werke und eine mystische Schrift, die sie bereits in jungen Jahren verfasst hat.
Am Ort ihres Begräbnisses sollen laut Berichten bald nach der Bestattung merkwürdige Erscheinungen wahrgenommen worden sein, so dass man nach achtzehn Tagen beschloss, den frisch bestatteten Leichnam wieder auszugraben. Zum höchsten Erstaunen der Anwesenden sei der Körper unverwest gewesen und habe einen auffallenden Wohlgeruch verströmt. Man brachte den Leichnam in eine Seitenkapelle des Corpus Domini und stellte ihn in sitzender Haltung aus. Durch ein Guckfensterchen konnte er betrachtet werden. Heute ist die Kapelle für Besichtigungen zugänglich, und noch immer sitzt sie da, während Gläubige ihre Andacht verrichten.
Früh schon brachten die Nonnen Kleidungsstücke, die Caterina de’ Vigri auf sich trug, zu Kranken und legten sie auf deren Leib, um die Heilung zu fördern. Und immer, berichten die Klarissen, seien diese Kleider anschliessend gewaschen worden. Damit unterstreichen sie weniger eine hygienische Sorgfalt als die nie versiegende Heilkraft der Santa. Bereits 61 Jahre nach Caterinas Tod waren diese Verrichtungen vom Heiligen Stuhl offiziell anerkannt worden, und in der Folge übertraf der Zulauf zum Corpus Domini zeitweise jenen zum unweit davon gelegenen Grab des heiligen Dominikus.
Kleider, die Wunder wirken
Nachdem Ende des 16. Jahrhunderts Bemühungen um eine Heiligsprechung von Caterina im Sand verlaufen sind, unternimmt eine päpstliche Kommission im 17. Jahrhundert einen neuen Anlauf: 1671 werden acht Ärzte dazu bestimmt, den Leichnam zu untersuchen. Sie sollen herausfinden, was es mit der Unverweslichkeit und dem mysteriösen Wohlgeruch auf sich hat. Aber sie dürfen Caterina nur in ihrer Kleidung untersuchen und nur am Kopf, am Nacken, an den Armen und unterhalb der Knie berühren. Brüste, Bauch und Oberschenkel bleiben tabu.
Fazit der Untersuchung: Möglicherweise sei Caterina einbalsamiert worden; gegen die Unverweslichkeit spreche der Umstand, dass Weichteile am Leib fehlten. Wenige Tage später wiederholen fünf Edeldamen die Untersuchung. Diesmal wird Caterina entkleidet. Die Nonnen dürfen den ganzen Leib abtasten. Jetzt lautet das Ergebnis: Es seien keine Einschnitte gefunden worden (solche wären im Falle einer Einbalsamierung zur Entnahme der Eingeweide nötig gewesen), dafür sei an den Brüsten, am Bauch und an den Schenkeln weiches Fleisch vorhanden. Doch auch den vornehmen Damen sei kein besonderer Wohlgeruch aufgefallen.
Für die päpstliche Kommission kamen damit Wohlgeruch und Unverwesbarkeit als Wunder für eine Kanonisierung nicht mehr infrage. Blieben 170 überlieferte Wunderheilungen, die allerdings rasch auf acht Fälle zusammenschrumpften. Diese galt es nun seriöserweise zu überprüfen. Aber die meisten Augenzeugen, behandelnde Ärzte, geheilte Kranke, Angehörige und beiwohnende Nonnen, waren nicht mehr am Leben. Schliesslich blieben zwei Wunderheilungen übrig, die beglaubigt wurden: Eine Geheilte trat als Zeugin auf, und in einem andern Fall beteuerte ein Arzt, er sei am Ende seines Lateins gewesen und seine Patientin sei einzig durch das Wunder der Kleiderberührung genesen.
Heilkraft hält nicht ewig an
Der Erzbischof von Bologna und spätere Papst Benedikt XIV. wirkte beim Schlussbericht der Kommission mit. Diplomatisch versiert formulierte er, dass die beiden verworfenen Wunder – Wohlgeruch und Unverwesbarkeit – möglicherweise in der Vergangenheit weiterhin wirksam gewesen seien; längerfristig hätten sie aber ihre Energie eingebüsst. So vermied er es, Beurteilungen früherer geistlicher Autoritäten anzuzweifeln. Im Sinne der Vernunft betonte er indessen, dass die Austrocknung eines Leichnams – um eine solche müsse es sich bei Caterina gehandelt haben – ein natürlicher Verwesungsvorgang sei. 1712 wurde Caterina de’ Vigri schliesslich heiliggesprochen.
Auch als Papst auf dem Stuhle Petri (1740–1758) wehrte Benedikt XIV. sich gegen abergläubische Praktiken, weshalb er mit Recht als der «Papst der katholischen Aufklärung» in die Geschichte einging. Er schätzte den Geistlichen und Historiografen Ludovico Antonio Muratori aus Modena für dessen Schriften zu liturgischen Reformen. So sei es, pflichtete er diesem bei, tatsächlich sinnlos, beim Herannahen eines Gewitters die Kirchenglocken Sturm läuten zu lassen. Auch wehrte er sich gegen die weitverbreitete, doch übertriebene Heiligenverehrung. In der Religion gehe es schliesslich nicht um Theatralik, sondern um nüchtern kontrollierbare Devotion. Anstatt immer an all die Heiligen zu denken, wäre es besser, sich um die Dinge des Alltags zu kümmern.
Wir verschweigen aber nicht, dass dieser Papst, im Alter wohl durch die vielen Widerstände der Kurie mürbe gemacht, sich von den späteren Schriften Muratoris zunehmend distanzierte. Denn dieser übernahm – Apage Satanas! – juristische und ökonomische Gedanken der französischen Aufklärung, etwa wenn er im Traktat «Della pubblica felicità» unzweideutig festhielt, dass der Staat nicht auf Reichtum und Macht der Fürsten gegründet sei, sondern auf das Wohl der Untertanen. Das war ein Jahrzehnt vor dem Tod Benedikts XIV. Die Heiligsprecherei geht indes bis auf den heutigen Tag munter weiter.
Jean-Pierre Jenny ist Dozent für Italienisch an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Gymnasiallehrer in Basel.
0 notes
khayyr · 7 months ago
Wie stehst du zu Astrologie? Sternzeichen etc. Also ich habe halt Spaß darin zu lesen aber ich weiß, dass das nicht zutreffen muss. Aber wiederum denke ich, wenn das Astrologie ist (Mond, Sterne, Planeten) und Wissenschafter was behaupten, u know was ich meine. Ist das trotzdem abergläubisch
verschwende deine Zeit nicht für irrelevante Dinge
4 notes · View notes
sakrumverum · 7 months ago
Text
Karl Borromäus, Erzbischof von Mailand, war d e r bahnbrechende Kirchenreformer der Gegenreformation. Der 1538 geborene Sohn einer hochadeligen Familie begann bereits mit 14 Jahren das Studium der Rechte an der Universität Pavia. Erst 21 Jahre alt, wurde der talentierte junge Mann Sekretär des Papstes, mit dem er allerdings verwandt war. Er empfing die Priesterweihe und wurde mit 25 Jahren zum Erzbischof von Mailand ernannt. Doch er lebte nicht wie so viele andere Protektionskinder nur von den Einkünften seines Bistums, er widmete sich mit ganzer Kraft dem Wiederaufbau der verwahrlosten Diözese und der Hebung der Religiosität bei Volk und Klerus. Da ihm bewusst war, wie sehr das Ansehen der niedrigen Geistlichkeit durch Unwissen und Aberglauben ge-schwunden war, gründete er Seminare für die Ausbildung des Priesternachwuchses. Auf dem Reformkonzil von Trient (1545-1563) war der junge Bischof von Mailand eine der tonangebenden Persönlichkeiten der Erneuerung. Besonders großen Widerstand gegen längst notwendige Reformen leisteten dabei die Kanoniker aus jenen hochgestellten Familien, denen traditionellerweise die Besetzung eines Bischofssitzes zugesichert war, ganz gleich, ob der Betreffende für das hohe geistliche Amt geeignet war oder nicht. Ihr großer Einfluss war vielfach auch das Hindernis für eine radikalere Reform der katholischen Kirche. Durch den ständigen Kontakt mit Volk und Klerus - unwürdige Priester setzte er einfach ab - konnte Carlo Borromeo die Moral in seinem Bistum heben und Missbräuche, wie z.B. das Konkubinat vieler Geistlicher (die Ehelosigkeit der niedrigen Weltgeistlichen wurde zwar schon lange gefordert, aber erst auf dem Konzil von Trient kirchengesetzlich festgelegt.) und abergläubische Praktiken im Volk, abstellen. Er kümmerte sich intensiv um Kranke und Arme, besorgte mit eigenen Mitteln und aus Spenden Nahrungsmittel, Kleider, Medikamente und Unterkünfte für die Bedürftigen. Während der Pestepidemie von 1576 betreute er monatelang persönlich Kranke und Sterbende. Am 3.November 1584 war das Lebenslicht des "Märtyrers der Nächstenliebe" erloschen. Er war erst 46 Jahre alt. Seine Lebenskraft hatte er frühzeitig aufgezehrt, sein Beispiel aber lebte fort, fand viele Nachahmer und trug unendlich viel zur Erneuerung der katholischen Kirche bei. Historisches Der hohe Klerus, bestehend aus Söhnen adeliger Familien, denen allein Bischofsstellen zustanden, war um 1500 durchwegs in erschreckender Weise verweltlicht, hatte zur christlichen Religion und ihren Geboten kaum noch Beziehung und kümmerte sich auch nicht um Bildung und Moral der niedrigen Geistlichkeit. Die Bischofswürde war zu einem einträglichen weltlichen Amt verkommen. - Kirchenvertreter und Religion hatten, als Martin Luther auftrat, oft kaum noch etwas gemeinsam. Bauernregel: "Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit, und heiz' den Ofen wacker ein, bald zieht die Kälte bei dir ein!" Land Europa Italien Stand Bischof Stadt Mailand Besonderheiten Reformer
0 notes
going-gho-st · 7 months ago
Text
Name: Felix Anvit Lister. Geboren als Anvit, später unbenannt zu Felix. Stellt sich meistens als Felix vor, akzeptiert jedoch beide Namen. Der Nachname ist der, den das Kinderheim ihm gegeben hat.
Alter: 25. Vergisst dies manchmal und verhält sich als sei er mindestens 80.
Geschlecht: Männlich.
Aussehen: Er hat ein hochwangiges, spitz zulaufendes Gesicht mit scharf gezeichneten, feinen Zügen und einem gebräunten Teint. Seine Nase hat einen dünnen und geraden Nasenrücken, während man über seinen Lippen den Amorsbogen gut erkennen kann.
Sein Unterkiefer fühlt sich meist recht stachelig an, dort wo er nach einem Tag meist schon wieder den Schatten eines Barts hat.
Seine Haare sind tintenschwarz und widerspenstig gelockt. Inzwischen hat er sie sich geschnitten, so dass sie an den Seiten und am Hinterkopf kürzer sind und ihm nur noch vorne locker über die Stirn und fast über das linke Auge fällt.
Felix Augen hat er von seinem Vater geerbt, diese sind grün und werden von dichten, dunklen Wimpern umrandet. Sie sind dazu das einzige was auf seine kritische Aufmerksamkeit hindeutet. Seine Augen wirken neugierig und tatsächlich ziemlich kaltblütig, im Kontrast zu seiner sonstigen Sanftheit. Unter seinem linken Auge befindet sich ein Muttermal. Unter beiden erkennt man Augenringe, die an manchen Tagen deutlicher sind als an anderen.
Felix Statur ist athletisch und die eines Kickboxers, was man bei seiner fast schon nonnenhaften Bedeckung nicht unbedingt erkennt. Sein Körper ist sehnig und fest, nach Jahren des Trainings, wobei man dennoch den ehemalig hageren Jungen erkennen kann, der mit seinen 1, 89 immer einer der größten war. Inzwischen hält ihn nur noch Joggen fit und das gelegentliche Muay Thai-Training, bei dem eine Freundin seine Anwesenheit fordert. Vermutlich um irgendeinen ersten Eindruck des Respekts zu gewinnen.
Allgemein ist dennoch bekannt, dass Felix Gewalt verabscheut und nicht kämpft. Fraglich, ob er überhaupt einmal wirklich an einem Streit beteiligt war, der nicht durch Worte geklärt werden konnte.
Seinen Kleidungsstil kann man liebevoll als „an die Zeit angepasster alter Mann in seiner Freizeit“ bezeichnen. Er trägt zwar keinen Golf Anzug oder Hosenträger, jedoch ist sein Aufzug oft eine Mischung aus formell, gemütlich und informell. Ein Beispiel wäre seine Standardgaderobe: Dunkelgraue/schwarze Hosen die sich bei näherer Betrachtung als Jogger herausstellen, Rollkragenpullover, Hemden oder Wollpullover und darüber ein Trenchcoat, wenn es kalt ist. Schuhe sind bei ihm ausschließlich Sneaker- Oft High Tops.
Beruf/Ausbildung/Studium: Felix hat die Highschool abgeschlossen. Er hat tatsächlich sogar ein Studium angefangen, es allerdings nach zwei Jahren abgebrochen.
Inzwischen ist er Mitglied der Brooks, wo er eng mit dem Anführer zusammen, nachdem er beim Aufstieg der Brooks einen gewissen Part gespielt hat und sich über die Jahre hinweg einen Namen gemacht, als Jemand der auf die ein oder andere Weise immer sein Ziel zu erreichen wird. Und wenn nicht, muss dies keiner erfahren. Von seinen Prinzipien die er um nichts in der Welt brechen würde auch nicht. Für die jüngeren Mitglieder hat er dazu noch immer ein offenes Ohr und hat trotz allem mehr Nachsicht bei diesen als bei den erwachsenen Mitgliedern. Er trägt den leicht negativ anhaftenden Titel des Bluthunds, der dir Lügen, Unwahrheiten und allgemeine Probleme ganz einfach aus den Augen herausliest- alternativ den Gedanken, wenn man es auf die abergläubische Art will, während er gleichzeitig auch immer zur Stelle ist, wenn es Konflikte und Ärgernisse gibt. Wer sein Besitzer ist: Natürlich der/die Anführer/in der Gang. Dabei stimmt Felix selbst allerdings nicht zu.
Inzwischen hat er also ganz andere Probleme hat als sein noch nicht abbezahltes Studentendarlehen.
Sonstige Beschäftigungen: Felix ist so etwas wie ein inoffizieller Nachhilfelehrer der kein Geld fordert und einen Scheinberuf in der Bibliothek hat.
Ansonsten kümmert er sich um eine Tochter, geht an den Schießstand wenn er sich schlecht fühlt, liest viel über Astronomie, schaut zu oft in die Sterne und macht Sport, wenn er Zeit dafür findet.
Charakter/ Eigenschaften: Felix wirkt ständig irgendwie angeschlagen und müde, was sich vor allem durch ein mürrisch wirkendes Äußeres und seine Angewohnheit, sich ständig irgendwo anlehnen oder stützen zu müssen bemerkbar macht. Tische, Wände, Bäume, Menschen…Ein wirkliches Gefühl dafür, wie weit er die Nerven einer Person strapazieren kann hat er nicht.
Andererseits kann Felix jedoch ebenfalls sehr gut zuhören, die richtigen Fragen stellen und etwas produktives zum Gespräch beitragen, wenn das Thema ihn gerade anspricht. Jedoch sind seine Gedanken nun einmal viel häufiger auf andere Dinge fokussiert, die ihm wichtiger erscheinen als die nicht oft etwas irritierten Mitmenschen. Er ist relativ still und ruhig, wie auch verpeilt, wobei er seine fehlende Aufmerksamkeit nicht sehr gut mit einer unabsichtlichen Arroganz und scharfzüngigen Rationalität ausgleicht. Er verirrt sich in seinem eigenen Kopf und sieht viel zu oft zu den Sternen. Er ist durchaus freundlicher, als man annehmen würde, wenn auch auf eine recht rationale Art und Weise. Er hat feste Grundsätze und Prinzipien, wie auch ein tief verankertes Verlangen nach Gerechtigkeit. Man wird bei ihm sowieso eine hohe Empathie und Sensibilität bemerken, die ihn abschrecken und zugleich antreiben kann. Er könnte Niemanden ohne Grund verletzen und scheut regelrecht vor jeglicher Brutalität und Aggressivität zurück, die bei ihm sowieso nicht existent zu sein scheint. Auf der anderen Seite jedoch hindert ihn seine Empathie nicht, Verbrechen zu begehen, die er als Mitglied einer Gang nun einmal begeht. Tatsächlich ist es eine verdrehte Moral die ihn antreibt, kaltblütige Logik, der Wille zum überleben und eine sich über die Jahre hinweg gesammelte Wut, die manche dazu antreibt ‚F@çk Society‘ an die Wände zu kritzeln und die Reichen auszurauben.
Schon damals hat man eine offene Schüchtern- und Zurückgezogenheit bei ihm bemerken können, wie auch eine gewisse Übersensibilität, für die er als Kind manchmal aufgezogen wurde. Auch heute noch halten viele ihn für zu weich und naiv, als dass er jemals Jemanden die Wahrheit aus den Augen lesen könnte, so dass er sich seinen Respekt meist zweifach verdienen muss. Felix mag gelegentlich durch seine angeschlagene Art unachtsam und unvorsichtig wirken, doch wird man nur einen genaueren Blick auf ihn werfen müssen, um zu merken, was einigen sogar glatt entgeht. Er übt sich seit langem in der Deduktion und ist zu jeder Zeit völlig aufmerksam- leider zu oft durch Einnahme von Ritalin, wobei man manchmal denken könnte er könne Gedankenlesen. Jedes noch so kleine Detail wird von ihm wahrgenommen und analysiert wie auch kritisch durchdacht, er kann Dinge schon einmal von jedem möglichen Blickwinkel ansehen, bevor er zu einem Entschluss kommt und sucht in allem einen Zusammenhang oder tiefere Bedeutung für das Ganze. So kommt auch seine gelegentliche Abwesenheit zustande, bei der er zu sehr in Gedanken vertieft ist, als dass er seine Umwelt wirklich wahrnimmt. Diese Phasen der Abwesenheit wirken oftmals, als würde er in einer Strömung gefangen sein, die ihn immer weiter ins Meer zieht, ohne, dass er etwas bemerkt. Alles muss für ihn völlig logisch sein, selbst die Dinge die er sagt, in denen er ständig nach Widersprüchen oder sonstiger Unzuverlässigkeit sucht. Die Hartnäckigkeit, denen er Dingen nachgeht mag manchen sogar fast etwas wahnhaft wie such fanatisch erscheinen.
Dabei mag er es nun einmal bloß, alle Details miteinzubeziehen.
Hintergrundgeschichte: Felix wurde als Neugeborenes ins Kinderheim gebracht, in einem Korb und Schild auf dem nur das Wort ‚Anvit’ stand. Kurz darauf wurde von einem älteren Paar adoptiert, das ihm den Namen Felix gab. Sobald er vier Jahre alt wurde, schickten sie ihn allerdings wie ein ungewolltes Geschenk zurück. Er wurde noch ein paar mal adoptiert, jedoch immer wieder zurückgebracht, als er auffallend wenig Zuneigung zeigte, kaum sprach und ohne Grund zu weinen anfing. So wanderte er irgendwann nur noch von Pflegeeltern zu Pflegeeltern, kam immer mal wieder in das jüdische Kinderheim der LES zurück, in dem er sich mehr zuhause fühlte als sonst wo, erlebte den systematischen und gesellschaftlichen Rassismus in vollem Effekt
Mit 18 verließ er das Heim und nach einem Jahr, in dem er Geld zusammensparte, fing er an zu studieren. Für dieses nahm er sich ein Studentendarlehen, wie so viele andere auch. Die ersten zwei Semester fingen gut an, er fand sogar eine Freundin, die mit ihm studierte. Während des dritten Semesters allerdings teilte sie ihm mit, dass sie schwanger sei. Neun Monate später war seine Tochter Alice geboren. Diese überließ ihm die gemeinsame Tochter, brach den Kontakt ab und verschwand völlig aus seinem Leben ohne eine Möglichkeit des zurück. Er beendete das Semester irgendwie, fing das zweite an und schließlich brach er irgendwann unter dem Stress einfach zusammen. Ohne das Semester zu beenden suchte er sich eine Wohnung mit dem Geld das ihm noch blieb und gab sich der Aufgabe hin, sich selbst und ein Kind am Leben zu erhalten. Er fand sogar kurz darauf eine Arbeit in einem Diner und eine Zeit lang schien es tatsächlich aufwärts zu gehen, bis er entlassen wurde, weil zu viele Gäste sich über die Bedienung mit indischen Wurzeln beschwert hatten und sich nicht von ihm bedienen lassen wollten.
Danach fand er nur noch verschiedene Jobs ohne Festanstellung, arbeitete häufig zwei bis drei von diesen an einem Tag, bis auch diese Gelegenheitsjob ausfielen, bei seinem ansteigenden Alkoholkonsum und Missbrauch von Ritalin.
Schließlich rutschte er durch seinen Dealer weiter in die Kriminalität. Eine Weile verkaufte er kleine Tütchen mit Pillen an reiche Kids und andere Substanzen. Bei einem Filmeabend mit Freunden, die alle teil einer sehr kleinen Gang waren ohne Einfluss kam er auf die leicht wahnhafte Idee einer amerikanischen Mafia, die durchaus das Produkt einer manischen Phase gewesen sein könnte. Er schloss sich der namenlosen Gang an, plante seine erste Aktion, positionierte gezielt an bestimmten Orten und Ecken Dealer, streute durch verschiedene Kontakte Gerüchte von angeblich guten Orten zum dealen, schloss einen Deal mit einem Nachtclub, bei dem sie der Hauptlieferant ihrer Drogen sind und sorgte schlussendlich durch das hinters Licht führen von Konkurrenz für mehr Einkommen, was der Startpunkt für die späteren Brooks wurde. Durch seine kostenfreie Nachhilfe kommt er auch immer mal wieder in Kontakt mit Leuten, die keine Arbeit finden oder sonst Probleme haben, bei denen er ihnen helfen will. Aus seiner Sicht bieten die Brooks den Perspektivlosen eine Einkommensquelle, Zugehörigkeit, einen Sinn und bis zu einem gewissen Grad Sicherheit. Und in einigen Fällen mögen die Brooks wohl tatsächlich geholfen haben, Jemanden aus dem vollkommenen Tief zu holen. Genau so oft allerdings stürzen sie Jemanden noch weiter in die Kriminalität. Nach drei Jahren hat er selbst allerdings nur noch die Übersicht über einen Teil der Aktivitäten. Was alle Mitglieder gerade im Namen der Brooks tun weiß er nicht. Und wenn er es wüsste, gäbe es in irgendeiner Felix-Art Probleme für die Beteiligten.
Wohnung: Felix wohnt seit drei Monaten mit seiner Tochter im obersten Geschoss eines Wohngebäudes der LES. Er hat sich zumindest viel Mühe gegeben einen Ort zu wählen, wo die Schussgeräusche leiser sind und Schreie weiter entfernt. Die Wohnung ist dafür nicht besonders groß. Er hat zwei Schlafzimmer, ein Bad, Wohnzimmer, Küche und sogar einen kleinen Balkon, der mit Pflanzen überfüllt ist. Abends kann man das mittelmäßige Klavierspiel eines Nachbars hören und aus den Fenstern sieht man in die Zimmer der gegenüberliegenden Wohnungen.
Sonstiges: Felix ist höchstwahrscheinlich Demisexuell. Anziehend fand er in seinem ganzen Leben bisher nur zwei Personen, was durchaus etwas mit seinem Einzelgängertum in der Kindheit und der Überbeschäftigung im jungen Erwachsenenalter zu tun hat, bei der er kaum tiefere emotionale Bindungen eingeht. Und wenn, dann nur platonische. Er hat eine vierjährige Tochter.
0 notes
myphobiaportal · 7 months ago
Text
Triskaidekaphobie / Tridecaphobie / Triakaidekaphobie
Die Triskaidekaphobie / Tridecaphobie / Triakaidekaphobie ist die (abergläubische) Angst vor der Zahl 13 (Dreizehn).
Der Betroffene meidet bei starker Ausprägung  jeglichen ( auch gedanklichen) Kontakt zu der Zahl „13“ (z.B. 13. Stockwerk, Raumnummer 13, Warten mit der Nr. 13, etc.).
Hinter dieser Phobie versteckt sich der tief verwurzelte Aberglaube  – der sich krankhaft im Laufe der Zeit in eine ernstzunehmende Phobie steigerte – mit der Zahl Dreizehn ist etwas nicht in Ordnung. Diese Zahl  bedeutet ein schlechtes Omen.
Sollte der Phobiker also mit der Zahl 13 doch irgendwie in Kontakt treten, befürchtet er das Schlimmste für Leib und Seele.
Bei vielen Fluggesellschaften gibt es keine Sitzreihe mit der Zahl 13! Auch in einigen Hotels in Asien gibt es keinen 13ten Stock und auch keine Zimmernummer mit einer 13.
Tumblr media
0 notes
languagesandbooks · 8 months ago
Text
Vokabeln zur Geisterwelt
Tumblr media
Die Geisterwelt, -en – spirit world
Der Geist, -er – ghost; spirit
Das Gespenst, -er – ghost; phantom
Der Werwolf, -:e – werewolf
Der Vampir, -e – vampire
Der Blutsauger, - – vampire
Die Mumie, -n – mummy
Die Fee, -n – fairy; fay
Das Skelett, -e - skeleton (Der Skeleton (as costume))
Das Monster, - – monster
Der Daemon, -en /Dämon,-en – demon
Der Teufel, - – devil
Der Zombie, -s – zombie
Die Hexe, -n – witch
Der Kobold, -e – goblin
Der Kinderschreck, -e – The Boogeyman
Der Wasserspeier, - – gargoyle
Der Oger, - – ogre
Der Ghul, -e – ghoul
Das Fabelwesen – mythical creatures
Das Gruselwesen - scary/creepy creature
Die Kreatur, -en – creatures
Der Sensenmann, -:er – The Grim Reaper
Der Totenbeschwörer, - – necromancer
____________________________________________________________
Die Nekromantie - necromancy
Die Zauberei, -n / Die Hexerei - sorcery
Der Aberglaube – superstition
Der Kessel, - / Der Hexenkessel – cauldron; witch's cauldron
Der Zauberspruch, -:e – spell; hex
Die Magie– magic
Der Fluch, -:e – curse
____________________________________________________________
abergläubisch – superstitious
geisterhaft – spooky; ghostly
gruselig – creepy; spooky
____________________________________________________________
jmdn. verzaubern – to bewitch so.
jmdn. bezaubern – to charm so. / to spellbind so.
jmdn./etw. verfluchen – to curse so./sth.
bezaubern/verzaubern – to enchant
verfluchen – to hex
238 notes · View notes
afaimsblog · 9 months ago
Text
Das Ende der Justice League - Warum es nach dem Snyder Cut nie mehr einen Film dieses Namens geben wird
Wisst ihr eigentlich warum die 2012 Big Budget Verfilmung von von Edgar Rice Burroughs Pulp-Helden nur  “John Carter” heißen durfte und nicht “John Carter from Mars”? Weil damals in Hollywood die verbreitete Meinung vorherrschte, dass der Mars im Titel dem Film nur schaden würde. (In Wahrheit hätte er dem Film geholfen, da sich Nicht-Eingeweihte dann etwas unter dem Streifen hätten vorstellen können und nicht nicht gewundert hätten warum Noah Wyle nicht in diesem Film mitspielt). Einige Zeit zuvor hatte es eine Reihe von Science Fiction-Filmen  gegeben - vor allem  “Mission to Mars” und “Ghosts of Mars” - die an den Kinokassen gefloppt waren, und daher sah man in dem Wort Mars in einem Filmtitel ein böses Omen. Der letzte erfolgreiche “Mars”-Film war “Mars Attakcs” gewesen, und selbst “Mars sucht Mom” hatte noch mit dem “Mars”-Problem zu kämpfen.Mars im Titel war einfach ein Einnahmenkiller, also verschwand der Mars aus dem Titel von “John Carter” und der Film floppte deswegen erst recht.
Ja, Hollywood ist so abergläubisch, und die Mars-Geschichte ist nicht die einzige. Nachdem der “Supergirl”-Film anno dazumal hinter den Erwartungen zurückblieb, wurden während der Ära des Aufstiegs der Comicverflimungen - sprich den 2000ern - gerade mal zwei Filme um weibliche Superheldinnen gemacht - “Elektra” und “Catwoman” -  beide Filme waren Flops in finanzieller und kreativer Hinsicht, weswegen Hollywood dann beschloss, dass es keine Superheldenfilme um weibliche Titelhelden mehr geben durfte, da diese ja sowieso nur floppen würden. Allerdings war “Catwoman” nur in Filmform eine Heldin und in Nerd-Kreisen von Anfang an nicht gerne gesehen, da der Film nicht Michelle Pfeiffer sondern Halle Berry als Catwoman zeigte, die noch dazu nicht Selina Kyle sondern einen für den Film neu erfundenen neuen Charakter spielte, und “Elektra” war ein Spin-Off des nicht so gut angekommenen “Daredevil”-Films und leugnete dann aber auch noch alle Verbindungen zu diesem ab, indem er Matt Murdocks Cameo-Auftritt aus der Handlung entfernte. Beide Filme stellten außerdem Charaktere im Mittelpunkt die traditionell nicht nur nicht Erste Liga sind sondern auch noch Anti-Heldinnen - aber trotzdem war die Idee geboren, dass Comicverfilmungen mit weiblichen Titelheldinnen Gift für die Kassa sind.
Disney meinte es nämlich toternst, als es zuerst nur vorsichtig “Wasp” in den Titel von “Ant Man 2″ aufnahm und das als große Leistung darstellte. Man wollte zunächst nur sehen, ob der Film mit einer weiblichen Heldin im Titel floppen würde. “Ant Man and the Wasp” war ein Testballon, man wollte ernsthaft sehen, ob eine Frau im Titel einer Comicverfilmung zu einem finanziellen Flop führen würde. Erst nachdem das nicht der Fall war, war “Captain Marvel” fix, und man beachte, dass man für den Film Carol Danvers neuen Codenamen nahm und nicht “Miss Marvel” verwendete und eben einen geschlechtsneutralen Titel nahm und nicht etwa als erstes einen “Black Widow” oder “She-Hulk”-Film machte. Wenn “Wonder Woman” gefloppt wäre, dann hätten wir bis heute keine Filme mit weiblichen Titelheldinnen. Natürlich spielte im Fall von Disney da ein gewisser Widerstand von Oben ebenfalls eine Rolle - es wurde zu Protokoll gegeben, dass Filme wie “Black Panther” und “Captain Marvel” erst nach einem Wechsel in den oberen Etagen gemacht werden konnten, aber Warner und all die anderen Studios waren ja genauso zögerlich wie Disney was weibliche Heldinnen im Titel anging, und die waren es vor allem aus Abgerglauben heraus.
Denn in Hollywood gibt es Schwarze Listen - Listen mit sogenannten Kassengift und Listen mit Produktionshindernissen. Große Studios werden die Dinge, die auf diesen Listen stehen, immer ernst nehmen, egal was ein einzelner Regissuer oder Produzent dazu meint. Um etwas oder jemanden von dieser Liste zu streichen, bedarf es viel. Harvey Weinstein hat mehr als nur eine Karriere vernichtet, wie jetzt zunehmend ans Licht kommt, und oft sind es scheinbar lächerliche Dinge wie das Wort “Mars”, die sich auf solchen Listen finden, aber sie sind trotzdem real und lange Zeit nicht aus den Köpfen der Verantwortlichen wegzubringen.
Schauspieler kann es besonders hart treffen, oft ohne oder kaum mit eigenen Verschulden. Autounfall mit Todesfolge, das war’s - du landest auf der Schwarzen Liste. Hast dich einmal über Harvey Weinstein beschwert - damit ist es vorbei für dich, auch bei anderen Studios. Je unbekannter du bist, desto schlimmer ist es für dich auf dieser Liste zu landen. Es gibt immer wieder Stars, die ein gewisses Gepäck mit sich bringen. Wenn sie aber genug anderes mitbringen, kann es das wieder aufwiegen. Jeder weiß, dass Tom Cruises ... religiöse Überzeugungen ein Problem darstellen, trotzem ist er ein Kassenmagnet, ein hart arbeitender Action-Star, der bis heute viele seiner Stunts selbst macht und zu Beginn der Bekanntschaft mit ihm zumindest jemand, mit dem man gut zusammenarbeiten kann. Niemand würde ihn jemals nicht engagieren. Johnny Depp galt als Enfant Terrible, war aber talentiert genug um viele Menschen darüber hinwegsehen zu lassen. Und obwohl es das jetzt nach einem Männerclub klingt, ist er das in Wahrheit nicht unbedingt. Natürlich haben es Frauen in Hollywood prinzipiell schwerer, da ihre Karriere ab einen gewissen Zeitpunkt mehr oder weniger vorbei ist, was sich nur langsam zu ändern beginnt, aber viele bekannte Divas sind als Divas bekannt, aber trotzdem so talentiert, dass das niemanden davon abhält sie zu casten.
Natürlich ist es immer auch eine Frage der Vernetzung. Je mehr Leute du kennst, desto besser kannst du Racheaktionen umgehen, und desto schlimmer darfst du dich aufführen. So funktioniert Hollywood nun mal, aber es gibt Grenzen.
Grenzen, die manchmal nicht Personen, sondern Worte wie “Mars” erwischen. Das nächste Wort das auf die Schwarze Liste zusteuert ist nämlich die Phrase “Justice League”. Irgendwann wird jemand mal vielleicht ein Buch über die Produktion dieses Films schreiben, und es wird alle nur zum Kopfschütteln bringen. Zuvor wird aber feststehen, dass die Gerechtigkeitsliga nie mehr unter dem Titel “Justice League” unterwegs sein kann.
Denn Schwarze Listen betreffen nicht nur Hollywood. Es mag heute unglaubwürdig klingen, aber zu Beginn der 2000er, als die Ultimate-Line von Marvel startete, war der Titel “Avengers” so sehr als Klassengift verschrien, dass Marvel seine Ultimate Avengers eben nicht “Ultimate Avengers” nannte sondern “The Ultimates”. Und das obwohl der Inhalt der alteingesessenen “Avengers”-Reihe sich zu diesem Zeitpunkt bereits wieder erholt hatte und heute als einer der qualitativ besten Äras der Reihe gilt - doch die Verkaufszahlen waren schlecht, und “The Crossing” und alles was damit einhergeht hingen populären Charakteren wie Iron Man und Wasp immer noch nach. Man wollte weg von all der schlechten Presse und dem Remake der Avengers für ein neues Publikum den bestmöglichen Start verschaffen.
Wenn DC also in der nächsten Zeit nicht vollkommen auf die Publikation von Comics verzichten sollte (was im Moment leider durchaus im Bereich der Möglichen liegt, aber das wäre ein eigenes Buch), dann ist es gut möglich, dass die Liga bald wieder nur “JLA” oder “The League” oder ähnliches heißen wird, wenn sie nicht ganz unbenannt werden wird. Denn Warner konnte den “Justice League”-Film nicht ruhen lassen und hat den Director’s Cut für HBOmax angekündigt, wohl in er irrigen Annahmen, dass dieser bereits existiert, wie uns Zack Snyder und seine Fans jahrelang einreden wollten. Nur, existiert er noch nicht, und das momentane Erscheinungsdatum ist September 2021 (!). Was an sich kein Problem wäre, wären da nicht:
1. Ray Fisher, der entweder schon oder spätestens jetzt auf der Schwarzen Liste stehen dürfte, das aber vollkommen durch eigenes Verschulden, da er entweder unter Wahnvorstellungen leidet oder ein habitueller Lügner ist oder vielleicht auch nur ein zwanghafter. Möglicherweise erscheint der Snyder Cut ja deswegen so spät, weil man bereits beschlossen hat Cyborg via CGI umzubesetzen, auf jeden Fall gefährdet Ray Fisher mit seinem derzeitgen Verhalten den Snyder Cut enorm, ohnes es zu bemerken, wie es scheint. Er denkt er dürfte alles bestimmen, was Cyborg betrifft und jedes Skript, in dem er vorkommt, umschreiben. Er weigert sich scheinbar Dinge zu spielen, die ihm nicht gefallen und behindert damit Millionen-Dollar-Produktionen. Außerdem unterstellt und beschuldigt er jeden, inklusive Leute, die damals nicht den Job hatten, den er behauptet dass sie gehabt hätten oder die damals noch nicht einmal für die DC Filme zuständig waren, ihn bestochen, bedroht, sexuell belästigt, und verprügelt zu haben. Ohne das zu bemerken, da er offenbar der englischen Sprache nicht mächtig ist.  Zumindest für den “Flash”-Film dürfte Warner also  planen ihn umzubesetzen oder hinauszuschneiden. Unterdessen weigert er sich mit den Leuten, die seine Anschuldigungen untersuchen, zu reden, obwohl diese extra wegen ihm als unabhängige Parteien engagiert wurden und fährt damit fort wüste Anschuldigungen von sich zu geben. Nur Zack Snyder wird immer noch von ihm angebetet und gelobt (doch wer weiß wie lange noch) und noch hat er nichts gegen seine Co-Stars von sich gegeben, aber wer weiß wie lange die noch den Mund halten werden.
2. Sollten seine Anschuldigen sich doch noch als wahr herausstellen, ist der Schaden für Warner und DC nicht zu bemessen.
3. Sollte sich noch deutlicher zeigen, dass er lügt, ist der Schaden für Warner und DC und “Justice League” nicht zu bemessen.
4. Ray Fisher verhält sich wie das typische Mitglied der Kirche von Snyder (Zack nicht Scott!) TM. Nur, dass er eine Person des öffentlichen Interesses ist und deren wahnsinnige Arugmente nicht nur twittert, sondern auch in Interviews von sich gibt. Damit fügt er Warner, DC und AT&T enormen Schaden zu, noch mehr aber sich selbst, da niemand mit einer Person, die sich derat unprofessionell verhält zusammenarbeiten möchte. Würdet ihr jemanden in euren Film haben wollen, der euch der sexuellen Belästigung  und des Rassismus beschuldigt, nur weil ihr ihn “gezwungen” habt zu sagen was im Skript steht oder erklärt wie er eine Szene zu spielen hat?
5. Ray Fisher ist schwarz und hat damit im Jahr 2020 in der USA automatisch recht. Das wird ein großer Teil der Leute weiterhin denken. Warner hat im Zuge von Metoo bewiesen, dass sie Anschuldigungen sehr ernst nehmen. Andrew Kreisberg war für die Warner und vor allem für die DC Fernsehabteilung enorm wichtig. Seine Entlassung hat der “Supergirl”-Fernsehserie enormen kreativen Schaden zugefügt, von der sie sich bis heute nicht erholt hat und wohl auch nie mehr erholen wird, da seine Nachfolgen einfach nicht gut in ihrem Job sind. Trotzdem wurde er entlassen. Warner hat aber auch Rober Knepper entlastet und für unschuldig erklärt. Was alle hingenommen haben, aber zugleich hat Warner Hartley Sawyer entlassen wegen einer Reihe von bis zu zehn Jahre alten Tweets, die alle gemacht wurden, bevor er von ihnen unter Vertrag genommen worden und von denen der letzte inzwischen sechs Jahre alt ist. Diese Tweets waren schlechte Witze, aber ein oder zwei davon waren rassistisch, während James Gunn, nachdem er wegen zehn Jahre alter homophober Tweets von Disney gefeuert worden war, von Warner angestellt wurde. Beide haben sich entschuldigt, James Gunn war aber “nur” eindeutig und gezielt homophob, während Hartley Sawyer von allem etwas dabei hatte, es daher offenbar weniger ernst gemeint hat, (ich meine, wenn wer dreimal was Schlimmes über Frauen sagt, meint er das wohl auch so, während wenn einer einmal was Schlimmes über Frauen und fünf Minuten später was Schlimmes über Schwarze sagt, man annehmen kann, dass die Kombination einfach “Männerhumor” sein soll), wurde aber entlassen, weil er zwischendurch mal rassisitsch gegen Schwarze war. Was man bisher in der USA sein durfte, aber im Jahr 2020 nicht mehr sein darf. Außer man ist es und schießt auf Schwarze auf der Straße, das darf man dort nach wie vor. Aber wenn man seine Unterstützung für BlackLivesMatters bekannt gibt  und nicht schwarz ist, tun alle ihr Bestes um einen als Heuchler zu entlarven. Egal also was dabei herauskommt, Ray Fisher wird immer das arme Opfer bleiben, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass er, sagen wir Ezra Miller oder Gal Gadot, wüst beschimpft hätte.
6. Zack Synder denkt inzwischen er wäre Gott und gibt offen zu, dass er dachte die Information, dass sein Film nicht länger als zwei Stunden dauern sollte, wäre ein Witz gewesen, und er sagt, er hätte nie vorgehabt sich daran zu halten. Dieses und ähnliches bringt seine militante Kirche nur noch mehr gegen Warner, Joss Whedon et al auf. Jedes Mal, wenn er sagt, was er ändern “musste”, nimmt man an er wird es irgendwie wiederherstellen, und all das erwartet sich seine Kirche im Synder Cut. Doch das Meiste davon wurde nie gedreht, es exisitert also nicht und wird nicht im Snyder Cut zu sehen sein.
7. Unterdessen hat Snyder sein maximal Budget bereits aufgebraucht und großzügig angeboten den Rest der Kosten selbst zu decken, obwohl er empört darüber, war dass er nicht genug Geld bekommt um ... ja was? Um seine Vision umzusetzen. Was er seine Kirche wissen lässt. Der es vollkommen egal ist, dass es bereits die ersten Kündigungen aufgrund dieser Kosten gab. Ja, ein echter Mensch hat seinen Job verloren, weil er Snyder für einen Director’s Cut mehr Geld zur Verfügung gestellt hat, als manche für einen Film., der von Null beginnt, zur Vefügung haben.
8. Snyder hat zwischendurch angekündigt, dass er kein Material, das von anderen Leuten gedreht wurde, verwenden will. Da es aber keine Nachdreharbeiten geben wird, bedeutet das, dass wir einen unfertigen Film vorgesetzt bekommen. Wer so was schon mal gesehen hat, weiß, dass das nett für Fans, für Normalsterbliche aber scheiße, ist.
9. Der Snyder Cut soll anders aussehen. Sämtliches Filmmaterial wurde umgefärbt, wenn man so will, das Design von Steppenwolf wurde ausgetauscht, und Darkseide schlecht animiert in den Prologkampf hineingeschnitten. Außerdem wurde Supermans Kostüm digital in schwarz umgefärbt - letzteres wurde ohne Warners Wissen einfach mal so gemacht und dann veröffentlicht um es beibehalten zu dürfen. Ja, genau da ist all das Geld hingegangen, das verschwunden ist.
10. All das ändert den Look, aber nichts am Inhalt. Das Skript ist das Selbe, es wurde nur zusammengengekürzt. Hinausgeschnitten wurden Easter Eggs und Kurzauftritte, die Dinge vorbereiten, die nun niemals kommen werden. Iris West wurde für den “Flash”-Film inzwischen neu gecastet, diese Iris ist also nicht die Iris, die zu Ezra Millers Flash gehört. Und das ist nur das Beispiel, von dem wir wissen. Es gab schon Kritiker die sich bei “Iron Man 2″ darüber beschwert haben, dass der Film ja “nur” das MCU vorbereitet und sonst nichts tut. Der Snyder Cut tut zwei Stunden lang genau das.
11. Snyder hat verkündet, dass er nicht einsieht, warum Superman nicht gut auf Batman zu sprechen sein sollte. Sie wären doch Freunde gewesen, und alles läge hinter ihnen, was sie getrennt hat. Jeder der “BVS” gesehen hat, wird sich über diese Behauptung wohl eher wundern, weil klar wenn mich jemand drei Stunden lang umbringen wollte, und dann fünf Minuten mit mir zusammenarbeitet, dann nenne ich ihn auch einen Freund, und er ist das erste Gesicht, das ich sehen will, wenn ich wiederbelebt werde.
12. Durch das alles geht Snyder mehr oder weniger offen auf jemanden los, der ihm einen Gefallen getan hat und einen Film für ihn fertig gestellt hat, als er das nicht konnte. Joss Whedon dürfte es inzwischen als größten Fehler seines Lebens ansehen jemals für Warners DCEU gearbeitet zu haben. Wir können ihm nur zustimmen, denn ohne ihn wäre der Film damals nicht rechtzeitig oder gar nicht in die Kinos gekommen. Und wir hätten uns all das Hickhack in den Jahren seit dem erspart.
13. Oder auch nicht. Patty Jenkins war offenbar die Erste, die gefragt wurde, ob sie den Film fertig stellt, und hat nein gesagt. Sie war schlauer als Whedon, aber sie hatte ja bereits unter Synder zu leiden, der ganzen Erfolg vom “Wonder Woman”-Film sich zuschreibt, den Film eigentlich nie haben wollte, und sogar einer frauenhassenden Gruppe gegen den Film Mitglied sein soll.
14. Aber keine Sorge David Ayer und James Wan haben ihr Fett genauso abgekommen. Snyder wollte nie, dass jemand anderer als er mitmischt, und wenn es nach ihm gegangen wäre, dann hätte er am Ende von “Justice League” durch Flash-Zeitreise die Ereigenisse aller DCEU-Filme rückgängig gemacht. Also auch die der anderen Filme, die er ja sowieso nie haben wollte.
15. Am Anfang wollte der Normalsterbliche Snyder ja noch machen lassen, aber dank all diesen Infodump liest man nun täglich irgendetwas über den Snyder Cut - ungefähr zwei Tage lang war Ruhe, als Chaswick Boseman gestorben ist - und dann ging es wieder los und jetzt wollen die ersten Fanatiker ihn durch Ray Fisher (!!) ersetzen.
16. Keiner kann und will mehr was vom Snyder Cut hören, währen Snyder, Ray Fisher, und ihre Kirche auf alles andere - vor allem das MCU - losgehen und schlecht reden und das Non-Stop. Die DC-Filmemacher waren ja immer schon kleine Ärsche (Keiner hat je “Fuck you DC” bei einer MCU-Filmpremiere gesagt, wie wir wissen), aber der Snyder Cut ist noch mal eine ganz andere Liga. Unterdessen werden auch noch das Arrowverse, Titans und Doom Patrol, The Batman, der Flash-Film, Wonder Woman, Aquaman, Shazam und The Suicide Squad von diesen Leuten gebasht. Man scheißt also auch ins eigene Haus.
17. Da es keinen Nachdreh geben wird, können die Leute nach Veröffentlichung der Vierteilers immer noch behaupten, dass ihnen der echte Snyder Cut vorenthalten wurde. Und das werden sie auch tun. Also wird alles wieder von Vorne losgehen.
18. Und das alles wird man in den kommenden Jahren mit dem Begriff “Justice League” verbinden. Weswegen dieser Begriff auf die Schwarze Liste gesetzt werden wird, auch in den Comics. Also wird es die Kirche von Snyder (Zack nicht Scott!) TM schaffen die JLA zu besiegen.
Wie krank ist das denn?
3 notes · View notes
deutscheschulemoskau · 10 months ago
Video
In Russland sind viele Menschen abergläubisch. Ein doppelter Regenbogen ist aber nicht nur hier ein gutes Omen für ein erholsames Wochenende. (at Deutsche Schule Moskau) https://www.instagram.com/p/CDY7olOAtYE/?igshid=1i3tt1ujbomrk
0 notes